HANDBALL-VERBANDSLIGA SV Westerholt – HSV Werdohl/Versetal 31:34 (15:16)

34:31 – HSV Werdohl bezwingt Westerholt

Die HSV erkämpfte sich den Sieg in Westerholt. - Archivfoto: Jentzsch

WERDOHL -  Die Partie zwischen dem gastgebenden SV Westerholt und der HSV Werdohl/Versetal zählte zwar nicht zu den hochklassigsten Begegnungen der Handball-Verbandsliga, „aber spannend war es“, beschrieb ein glücklicher HSV-Trainer Kai Henning die 60 Minuten.

Und sein Zustand hatte einen einfachen Grund: Die HSV lieferte eine richtig starke Vorstellung ab, wirkte mannschaftlich geschlossener als der SVW, wollte die Punkte vielleicht einen Tick mehr und gewann deshalb nicht unverdient 34:31 (16:15).

Herausheben wollte der HSV-Coach eigentlich niemanden, doch dann sprudelte es aus ihm heraus: „Für Steffen Fischer hat es micht unheimlich gefreut“. Er hatte den Linkshänder um die 40. Minute herum mehr oder weniger ins kalte Wasser geschmissen und Fischer agierte grandios. „Ein ganz wichtiger Faktor in der entscheidenden Phase“. Lobend erwähnte der Coach auch Torwart Phil Griessl.

Der junge Schlussmann hatte in der Woche sehr gute Trainingsleistungen gezeigt, sich damit in die Startformation gekämpft und dieses Vertrauen mit einer beeindruckenden Leistung belohnt. Einmal begonnen hörte Henning nicht auf, Name für Name durchzugehen, und die Anteile am kollektiven Erfolg aufzulisten.

In der ersten Halbzeit lagen die Konkurrenten über weite Strecken gleichauf, mal führte Westerholt (4:2), dann legte die HSV vor (6:5, 10.). Beim 14:11 (25.) für die HSV verpassten es die Gäste, entscheidend nachzulegen. Westerholt schloss mit dem Pausenpfiff zum 15:16 auf. „Das hätte so nicht passieren müssen“, machte Henning seinen Schützlingen in der Pause klar, dass er etwas mehr erwartet.

Griessl und Co. hatten die Anweisungen offensichtlich verstanden, lieferten sich bis zu 40. Minute einen Schlagabtausch auf Augenhöhe, um dann langsam die Oberhand zu gewinnen. „Beim SVW schien vieles auf ein paar Namen ausgelegt zu sein. Wir konnten hingegen in der Schlussphase nachlegen“, begründete Kai Henning den Zwei-Tore-Vorsprung um die 50. Minute herum, den die Werdohler bis zum Abpfiff hartnäckig verteidigten und am Ende mit drei Treffern gewannen. „Wir haben Spaß am Handball gezeigt und sind als Mannschaft aufgetreten. Das war richtig schön anzusehen“, schloss der HSV-Coach ab. - Von Markus Jentzsch

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