HSV Werdohl/Versetal II gastiert in Iserlohn

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Die HSV Werdohl/Versetal II um Miroslav Lakic ist heute Abend in Iserlohn Außenseiter.

WERDOHL -  In einer vorgezogenen Partie der Handball-Bezirksliga tritt die HSV Werdohl/Versetal II am Donnerstagabend (20.30 Uhr) beim VfK Iserlohn an. Die Spieler des VfK Iserlohn wollten das letzte Wochenende vor Weihnachten nicht unbedingt in der Halle verbringen und baten deshalb, die Partie vorzuverlegen.

Thomas Dralus, Trainer der HSV II, und seine Schützlinge brachten durchaus Verständnis für die Bitte auf und stimmten zu. Die nächste Chance für die Dralus-Sieben, den Hebel umzulegen und die Serie von acht erfolglosen Spielen in Folge zu beenden. Weil es sich diesmal nicht um ein Vier-Punkte-Spiel handelt und Werdohl aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen als Außenseiter eingestuft werden muss, fällt es der HSV-Zweitvertretung vielleicht leichter, befreit aufzuspielen.

Dass der Kopf das größte Problem der jungen Mannschaft ist, hat die Partie gegen Lössel einmal mehr bewiesen. Mit vermeidbaren Fehlern stärkte die HSV den Gegner und stand am Ende wieder mit leeren Händen da.

Den Waldstädtern geht es ähnlich, allerdings auf einem anderen Niveau. Sie zählten vor dem Saisonstart zum Kreis der Kandidaten, die vorne erwartet wurden. Dass der VfK bisher schon zehn Punkte abgab und aktuell „nur“ an siebter Stelle rangiert, überrascht. „Eigentlich eine gute Mannschaft mit einem starken Rückraumrechten, der durchaus ein oder zwei Ligen höher spielen könnte“, weiß Thomas Dralus über den Gastgeber und fügt hinzu, dass der Linkshänder nicht nur aus der Distanz „abzieht“. „Der geht auch 60 Minuten dahin, wo es weh tut - wenn es sein muss“, schließt Dralus ab und hat seine Mannschaft dahingehend eingenordet.

Obwohl die Situation alles andere als erfreulich ist, sei die Stimmung im Kader weiterhin gut, erzählt Dralus. Zudem seien bereits die ersten Gesprächsrunden bezüglich der nächsten Saison angelaufen.

Aktuell sollte sich die HSV-Reserve aber auf die noch laufende Spielzeit konzentrieren, denn die Bezirksliga zu halten, scheint eine echte Herausforderung für das junge Team darzustellen. - Von Markus Jentzsch

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