HSV Werdohl/Versetal gastiert bei Eintracht Recklinghausen

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Auf Marc Bardischewski und die HSV wartet am Sonntagvormittag eine kompromisslose HSC-Abwehr.

WERDOHL -  So richtig überzeugt, sagt Kai Henning, habe ihn der HSC Eintracht Recklinghausen bisher noch nicht. Die Mannschaft von Dieter Lenz ist am Sonntag der letzte Gegner des Handball-Verbandsligisten HSV Werdohl/Versetal in diesem Jahr.

Aufgrund der Besetzung des Kaders hatten viele Verbandsliga-Trainer den HSC weiter vorne erwartet. HSV-Trainer Kai Henning hat den Kontrahenten im Laufe der Saison schon mehrfach beobachtet und festgestellt, dass den HSC seine starke erste Sieben auszeichnet. „Und wir können uns darauf einstellen, es mit einer kompromisslos harten Abwehr zu tun zu bekommen – vor allem, was den Innenblock angeht“, weiß der HSV-Coach über den Tabellensechsten.

Am Adventsvormittag ab 11.15 Uhr werden Bardischewski und Co in der Heinrich-Auge-Sporthalle einen persönlichen Eindruck von den Qualitäten des HSC erhalten. „Wir dürfen uns davon nicht einschüchtern lassen“, sagt Henning und hofft, dass sein Team mit Köpfchen und dem nötigen Engagement zu Werke geht.

Die personellen Faktoren sind aber wie so oft suboptimal. Pierre van der Hurk laboriert noch an seiner Sprungelenksverletzung, Steffen Fischer und Markus Bluhm haben mit einem grippalen Infekt zu kämpfen. Lohmann (Mandelentzündung) und Meckel (Magen-Darm-Infekt) sind ebenfalls angeschlagen, während Oliver de Liello nach seinem Fingerbruch erst 2014 wieder für die HSV ins Geschehen eingreifen wird.

Trotzdem möchte Kai Henning das Minimalziel erreichen, auf einem Nichtabstiegsplatz zu überwintern. „Dafür wäre ein Punkt gut, zwei natürlich besser. Ich möchte nicht immer auf die Ergebnisse der Konkurrenten schauen müssen. Es täte unserem Selbstvertrauen unheimlich gut, wenn wir uns mit einer guten Leistung in Recklinghausen und vielleicht etwas Zählbarem selbst ein schönes Weihnachtsgeschenk machen würden“, sagt der Coach vor dem morgigen Auswärtsspiel.

Eintrachts Heimbilanz ist durchwachsen. Drei Siege, davon zwei sehr knapp (26:25 gegen Ferndorf und 28:27 gegen Telgte) sowie zwei Niederlagen gegen Hattingen (23:31) und Dortmund (26:28) hat die Lenz-Sieben bislang vorzuweisen. - maj

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