Wechsel zur TG RE Schwelm

Trainer Kai Henning verlässt die HSV Werdohl

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[Update 15.30] WERDOHL - Kai Henning, Handball-Trainer des Verbandsligisten HSV Werdohl/Versetal, hat am Donnerstagabend seine Mannschaft darüber informiert, dass er seine Zusage für die nächste Spielzeit revidieren muss. Henning wird in der kommenden Saison Trainer beim Landesligisten TG RE Schwelm.

Seine Entscheidung habe nichts mit der sportlichen Talfahrt beziehungsweise Situation zu tun, betonte er. Private und wirtschaftliche Gründe hätten den Ausschlag gegeben, erklärte er. Henning hatte erst im November für eine weitere Spielzeit bei der HSV zugesagt, dann sei die Offerte aus Schwelm gekommen. Der Gedanke, sich im näheren Umfeld ein zweites Standbein aufzubauen, sei in der Winterpause gereift. Neben dem Training des Herrenteams möchte er sich verstärkt im schulischen Bereich engagieren, wo er bereits jetzt aktiv ist. Und diese Option bietet sich in Schwelm. Die TG RE Schwelm ist derzeit Tabellenelfter in der Landesliga 4 und ein Ligakonkurrent der SG Schalksmühle-Halver II und der HSG Lüdenscheid. - von Markus Jentzsch

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Der zeitlichen Aufwand, den der Ennepetaler in Werdohl betreibt, sei enorm. Drei bis vier Fahrten nach Werdohl plus die in der Verbandsliga obligatorischen Spielbeobachtungen rauben Zeit, die Henning künftig anders investieren möchte. „Die Entscheidung ist mir natürlich nicht leicht gefallen und hat mir ein paar schlaflose Nächste beschert. Aber am Ende macht es für mich aus beruflicher Sicht mehr Sinn, und das hat die Mannschaft auch verstanden, obwohl sie anfangs erst ein wenig irritiert schien“, gibt Henning seine Eindrücke wieder.

Die Rahmenbedingungen in Schwelm verdeutlichen, dass Kai Henning auf Basis der genannten Gründe den Verein wechseln wird. Die erste Mannschaft der TG  RE Schwelm, Ligakonkurrent der SG Schalksmühle-Halver II und der HSG Lüdenscheid, ist aktuell Viertletzter der Landesliga-Staffel 4, mit lediglich drei Punkten Abstand zum Schlusslicht. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass das Team absteigt. Aber selbst in diesem Fall würde Henning die Verantwortung auf der TG-Bank übernehmen. „Ich habe die Mannschaft bisher auch nur ein einziges Mal gesehen“, ergänzt er. Henning war selbst als Spieler für Schwelm  aktiv, und die Halle ist nur ein paar Fahrminuten von seinem Wohnort entfernt. „Man muss mir glauben, dass es keine sportlichen Gründe hat. Ich habe in Werdohl auch sehr schöne Zeiten erlebt. Dass wir damals abgestiegen sind, war bedauerlich. Der Aufstieg dafür umso schöner“, erinnert sich der Trainer, der aktuell in seiner vierten Saison bei der HSV ist. - von Markus Jentzsch

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