Fußball

Sieg im MK-Derby das FSV-Ziel

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Hüftprobleme plagten Werdohls Erkut Orhan (links) zuletzt gegen  Erndtebrück, am Sonntag steht er wieder im Kader.

Werdohl - Nach einem dem Spielplan geschuldeten freien vergangenen Wochenende setzt Landesligist FSV Werdohl am Sonntag den Spielbetrieb am Riesei fort. Zu Gast im MK-Duell, das erst um 15.30 Uhr angepfiffen wird, ist der FC Borussia Dröschede.

„Die Pause am letzten Wochenende wäre nicht vonnöten gewesen. Wir haben aber die Zeit genutzt, um weiter an den Pass- und Laufwegen zu arbeiten“, sagt FSV-Sportchef und -Torhüter Alexander Schmale, der das Duell gegen die einen Zähler besser gestellten Borussen, die ebenfalls schon ein freies Wochenende in der 15er-Staffel hinter sich haben, als „nicht weniger richtungweisend“ bezeichnet, als es der 90-Minüter gegen die Reserve des TuS Erndtebrück vor zwei Wochen gewesen war.

Gegen die Wittgensteiner kassierten die Werdohler in der Schlussminute den 2:2-Ausgleich und ließen so zwei wichtige Punkte liegen. „Die Ausgangssituation hat sich seitdem im Prinzip nicht verändert“, sagt Schmale, der mit seinen Vorderleuten liebend gerne im MK-Derby den ersehnten zweiten Saisonsieg feiern und sich dementsprechend nach oben orientieren möchte.

Nicht anders dürften die Dröscheder in den 6. Spieltag gehen. Das Team von Trainer Dragan Petkovic hat in dieser Serie zwar noch nicht verloren, kam in den Heimspielen gegen Aufsteiger SV Brilon (2:2) und FSV Gerlingen (1:1) aber ebenso wenig über Punkteteilungen hinaus wie beim 2:2 am Kreuzberg gegen den Westfalenliga-Absteiger SpVg Olpe. Wie die FSV Werdohl steht die Borussia somit bei einem Saisonsieg – der gelang auf eigener Plastikwiese gegen den SSV Hagen (2:1).

„Dröschede ist eine Mannschaft, die offensiv über großes Potenzial verfügt. Hinten haben sie viele neue Gesichter. Das Team benötigt sicherlich noch etwas Zeit, um sich zu finden. Aber: Mittelfristig wird Dröschede ganz sicher zu den besseren Teams der Liga gehören“, ist sich Schmale sicher. Die Borussen, die im Sommer nicht weniger als 14 Neuzugänge vermeldeten, haben sich nach Rang acht in der Vorsaison einen Platz unter den ersten Fünf als Ziel gesetzt und ihr Spielsystem verändert. „Sie spielen ein 3-5-2 mit allen Facetten“, weiß Alexander Schmale, der die Borussia bei deren Remis gegen Brilon zusammen mit Trainer Marco Polo, der einst selbst für Dröschede auflief, unter die Lupe genommen hat.

Weil die Borussia mit den Rückkehrern Ayoub Alaiz, Okan Gözütok oder Anas Chaoui gerade im Offensivspiel an Qualität zugelegt hat, wird die FSV eine gute Grundordnung, defensive Stabilität und eine gesunde Zweikampfhärte benötigen. Umso ärgerlicher ist es, dass Innenverteidiger Matthes Schröder aus privaten Gründen ebenso ausfällt wie der rotgesperrte Torjäger Philip Gryn. Fraglich ist noch der Einsatz von Redouane El Alami, der weiter über Knieprobleme klagt.

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