Werdohler Gesprächsrunde zur Kurskorrektur

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Thorsten Blum wird nach seiner Verletzungspause wieder im Aufgebot der HSV II erwartet. ▪

WERDOHL ▪ Die Luft in der Bezirksliga wird für den Aufsteiger HSG Lüdenscheid II immer dünner. Die 23:25-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den Tabellennachbarn TV Schwitten II hat die Situation der HSG noch weiter verschärft, denn aktuell beträgt der Abstand zum Drittletzten schon vier Zähler. Umso wichtiger wäre Samstagnachmittag (Anwurf: 15.30 Uhr) ein Erfolgserlebnis gegen die HSV Werdohl/Versetal II.

Weil die Tabellennachbarn lösbare Aufgaben vor der Brust haben, ist Lüdenscheid im Derby bereits zum Siegen verdammt. „Für uns geht’s praktisch um die letzte Chance, den Kontakt zur mitbedrohten Konkurrenz nicht zu verlieren“, macht Teammanager Michael Mirus deutlich. Für Gerd Konopka besitzt die Partie ebenfalls richtungsweisenden Charakter. In den letzten beiden Partien fehlte dem HSV-Coach die Körpersprache – der Wille, unbedingt gewinnen zu wollen. Deshalb fand am Mittwoch eine Gesprächsrunde statt, um die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. „Wir haben eine gute Hinrunde gespielt. Das will ich nicht aufs Spiel setzen. Noch sind wir nicht auf der sicheren Seite. Die kommenden drei Spiele gegen die Kellerkinder Lüdenscheid, Schwitten und Platte Heide wollen wir gewinnen, um unsere Ziele zu erreichen. Dafür müssen wir den Schalter aber wieder umlegen“, analysiert Konopka die Situation im Mittelfeld der Liga. Während die HSV-Reserve in Bestbesetzung auflaufen kann, nehmen die Personalsorgen im Lager der HSG kein Ende. Schulz, Schulte (berufsbedingt), Skutta, Gralow (beide Handbruch), Lars Hücking (Bänderdehnung), Heupel (Urlaub), Bergfeld (unabkömmlich) müssen passen, zudem ist der Einsatz von Kai Klung (Grippe) gefährdet. ▪ maj

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