Fußball-Landesliga

FSV voller Zuversicht

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Voller Zuversicht macht sich die FSV Werdohl am Sonntag auf den Weg nach Bad Berleburg: Redouane El Alami (rechts) und Nico Spais (Mitte) wollen nicht mit leeren Händen zum Riesei zurückkehren.

Werdohl - Als Keeper steht Alex Schmale der FSV Werdohl im Gastspiel beim VfL Bad Berleburg (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz „Am Stöppel“, Am Sportfeld), nicht zur Verfügung. Als Sportlicher Leiter ist der routinierte Schlussmann vor Ort aber sehr wohl präsent und überzeugt: „Wir werden nicht mit leeren Händen aus Bad Berleburg zurückkommen.“

Optimismus, den Schmale, der wegen eines unglücklichen Handspiels außerhalb des Strafraums für die Partie in der Bäderstadt gesperrt ist, trotz zweier Niederlagen aus den vorangegangenen Partien schöpft: „Wir haben sowohl gegen Menden, vor allem aber gegen Meinerzhagen im Pokal sehr gut gespielt. Das 0:4 gegen den RSV täuscht über den Spielverlauf hinweg, so chancenlos, wie das Resultat suggeriert, waren wir nicht“, sagt er und war auch schon vom Auftritt gegen den neuen Tabellenführer aus Menden (1:2) angetan. Was in beiden Partien nicht stimmte, war der Ertrag, sprich das Ummünzen von Torchancen in Treffer.

„Aber wir haben auch noch sehr junge Angreifer, die in jedem Spiel dazulernen und bei denen der Knoten auch in Sachen Torausbeute platzen wird“, stellt sich der Sportchef vor das Angriffstrio mit Gryn, Sarantidis und Kalaitzis. Ein Trio, das künftig zudem noch zum Quartett mutieren dürfte, denn seit gut zwei Wochen befindet sich auch der letztjährige Kreisliga-Torschützenkönig André Schüngel wieder voll im Mannschaftstraining. „Er hängt sich voll rein, hat noch Rückstand gegenüber den anderen, aber ich denke, er ist schon eine Option für unser Trainergespann Nils Böttcher und Marco Polo“, bricht Schmale eine Lanze für den Torriecher Schüngels.

Der Konkurrenzkampf, mitunter in großen Teamgebilden schon einmal auch Belastung, ist bei der FSV im Jahr des Umbruchs ein großes Faustpfand für die FSV: „Wir haben eine klasse Stimmung im Aufgebot. Jeder muss sich voll reinhängen, die Trainer von seinen Qualitäten überzeugen. Deshalb gibt’s auch die große Rotation innerhalb des Teams“, so Schmale.

 Im zweiten Akt des Blocks mit Spielen gegen „große Vier“ – Menden, Bad Berleburg, Erlinghausen, Hohenlimburg – sehen die Werdohler nicht nur aufgrund ihrer guten Besetzung – es fehlen wohl nur Rekonvaleszent Kroll und eben Schmale – gute Chancen. Der Keeper selbst sieht zudem überhaupt kein Problem, dass er durch Routinier Simon Felbick nicht gut ersetzt würde, „der Simon hat so viel Routine, er wird das ganz locker machen.“

Insgesamt ist der FSV-Manager etwas überrascht vom guten Abschneiden der Gastgeber: „Das hatte sich zwar schon in der vergangenen Rückrunde angedeutet, aber so stark habe ich den VfL nicht erwartet“, lobt Schmale die Uvira-Elf, ist aber nicht böse, dass Berleburgs Torjäger Ahmad Ibrahim nach einer Tätlichkeit in Gerlingen für einige Wochen aus dem Verkehr gezogen wurde. „Denn der hat uns schon viele Probleme bereitet.“

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