FSV legt Meilenstein auf dem Weg zum Klassenerhalt

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Sie hatten allen Grund zum Jubeln: Die Werdohler Torschützen Topcu (links), Kessler und Fischer (oben).

Eslohe - Es war ein Meilenstein auf dem Weg zum Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga, den die FSV Werdohl am Sonntag legte. Mit 4:1 (2:1) behauptete sich der heimische Branchenführer beim Liga-Neuling BC Eslohe, machte im Tableau einen satten Sprung auf Rang zehn und geht nun mit einem beruhigenden Polster von zehn Zählern auf die Abstiegsränge in die Osterpause.

Über 90 Minuten gesehen war der Dreier der Werdohler zweifellos verdient, wenngleich sich die Elf von Trainer Manuel Sander zwischenzeitlich auch einige Auszeiten nahm und phasenweise zu sorglos mit ihrer Führung umging. In den ersten zehn Minuten aber waren die Gäste hellwach und brannten ein wahres Offensivfeuerwerk ab.

Keine 120 Sekunden waren gespielt, als Falk Fischer die Kugel nach Kessler-Zuspiel aus spitzem Winkel in die Maschen drosch. Dieses Tor war für den akut abstiegsbedrohten Ballspielclub, der zwingend punkten musste, ein herber Tiefschlag, von dem sich die Mannschaft zunächst nicht erholte. FSV-Angreifer Tuz hätte bereits in Minute fünf erhöhen können, schloss eine Fischer-Flanke aber nicht präzise genug ab. Erst nach einer Viertelstunde fand Eslohe besser in die Partie und hätte mit der ersten Möglichkeit prompt den Ausgleich erzielen können. Erzielen müssen. Zunächst klärte Werdohls Brüll, der zusammen mit Aydin im zentralen Mittelfeld für den verhinderten Günes und den gesperrten Klamann die Fäden zog, für den bereits geschlagenen Grete auf der Torlinie, ehe der FSV-Keeper den Nachschuss von Reinscheid mit einem starken Reflex noch entschärfte (16.).

Die FSV war spätestens jetzt gewarnt und zog die Zügel wieder an. Und wie. Nach einer Flanke von Zekovic, der auf der rechten Außenbahn permanent für Alarm sorgte, versenkte Falk Fischer mit einem Seitfallzieher höchst sehenswert zum 0:2 (22.). Dieses Prädikat verdiente sich allerdings auch der Esloher Anschlusstreffer zehn Minuten später, als Flaßhar mit einem gechipten Ball aus rund 20 Metern Werdohls Grete ganz alt aussehen ließ und für neue Hoffnung im Fun- und Sportpark sorgte.

Wer nach der Pause einen Sturmlauf der Gastgeber erwartet hatte, wurde bitter enttäuscht. Denn es war die FSV, die den Druck erhöhte und sich durch Kessler nach einer Eckballfinte mit dem dritten Tor belohnte (47.). Danach spielten die Werdohler ihre Konter aber nicht clever genug zu Ende und konnten sich bei Grete bedanken, der einen Kopfball von Niemitz noch aus dem Winkel fischte (63.) und so eine heiße Schlussphase verhinderte. Die hatte sich endgültig erledigt, als Joker „Bubi“ Topcu nach Kessler-Zuspiel zum 1:4 einschob und den Deckel drauf machte (78.).

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