HSV Werdohl/Versetal reist zum SV Westerholt

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Alexander Griessl stand gegen den OSC Dortmund in der zweiten Halbzeit für den verletzten Meckel zwischen den Pfosten, konnte die knappe Niederlage aber nicht verhindern. Am Samstag in Herten soll es besser laufen.

Werdohl - „Personell ist alles wieder im Lot“, freut sich HSV-Trainer Kai Henning über die positiven Meldungen aus dem Lazarett. Zum ersten Mal seit vielen Wochen tritt die HSV Werdohl/Versetal in der Handball-Verbandsliga mal wieder komplett an – am Samstagabend beim SV Westerholt (19 Uhr, Sporthalle Am Bahnhof, Herten-Westerholt).

„Wir fahren da hin, um etwas Zählbares mitzunehmen. Das ist doch klar“, macht der HSV-Coach deutlich, mit welchen Ambtionen die Werdohler nach Herten reisen. Zumal die vergangenen beiden Spiele gegen die beiden Top-Teams HSC Haltern-Sythen und OSC Dortmund zuversichtlich stimmen – trotz Niederlagen. Es waren meist nur kurze Phasen, in denen Lengelsen und Co. nicht ganz auf der Höhe waren, und dafür bestraft wurden. Aber die Leistungen an sich haben verdeutlicht, dass die Henning-Sieben mithalten kann.

Westerholt rangiert mit 22:20 Punkten an sechster Stelle im Klassement – im Niemandsland der Verbandsliga. „Die befinden sich jenseits von Gut und Böse, haben aber in Recklinghausen ein Ausrufezeichen gesetzt“, bezieht sich Kai Henning auf den 35:29-Auswärtssieg des SVW gegen den HSC am vergangenen Sonntag.

Wie stark die Westerholter zu diesem Zeitpunkt der Saison tatsächlich sind, ist schwer abzuschätzen. „Von der Papierform her etwas schwächer als OSC und Haltern“, meint der HSV-Coach. Kampf und spielerische Finesse sind nach Hennings Einschätzung die Aspekte, die über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Und ein Sieg stünde der HSV nach drei Niederlagen in Folge mal wieder gut zu Gesicht, weil das Polster zum Verfolger aus Höchsten mit lediglich vier Punkten und einem verlorenem direkten Vergleich nicht gerade beruhigend ist. Am Freitagabend bestreitet Höchsten das Ortsderby beim OSC. Henning kann nicht abschätzen, wie wichtig dem favorisierten OSC die noch erreichbare Vizemeisterschaft ist.

Kai Henning steht morgen Abend endlich mal wieder taktisches Potenzial zur Verfügung. Dass Markus Bluhm wieder einsatzfähig ist, erweitert die Optionen. „Mit Markus kommen wir besser in die erste Welle, und er kann Marc Bardischewski entlasten“, erklärt der Coach, dem auch Scheuermann, Fischer und Scheerer grünes Licht gegeben haben. - Von Markus Jentzsch

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