Sadowski zufrieden mit dem ersten FSV-Test

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Der Ex-Altenaer Sandro Collura hatte seinen ersten Einsatz für die FSV Werdohl.

Ennepetal -  Mit 0:2 (0:1)-Toren verlor Fußball-Landesligist FSV Werdohl am Mittwochabend sein erstes Testspiel beim Oberligisten TuS Ennepetal. Trainer Marco Sadowski konnte mit dem Auftritt seiner Schützlinge aber dennoch sehr gut leben.

Für die Gastgeber war es nach dem 5:0 gegen den SC Cronenberg und dem 2:1 gegen den VfB Hilden 03 bereits das dritte Vorbereitungsspiel. Die FSV musste unter anderem mit Mura, Zejnullahu, Kaya, Kessler, Breitenbach, Intravaia und De Luca etliche wichtige Akteure ersetzen.

Trotz Niederlage zeigte sich der neue FSV-Trainer Marco Sadowski zufrieden, hatte seine Mannschaft doch vor allem die Laufbereitschaft gezeigt, die der Coach sehen wollte. „Wir haben gegen einen sehr, sehr starken Oberligisten gespielt, der schon drei Wochen im Training ist und drei Tests erfolgreich absolviert hat. Es war klar, dass wir so ein Spiel nicht für uns entscheiden und uns nicht mit so einer Mannschaft messen können. Aber ich wollte einfach mal sehen, wie die Jungs reagieren, wenn eine Truppe das Spiel bestimmt. Und das war wirklich gut“, fand Sadowski.

Die Werdohler waren noch nicht ganz wach, da klingelte es schon im Kasten. Nach drei Minuten hieß es bereits 1:0. Nach guter Vorarbeit über die rechte Seite und einer Flanke in den Rücken der FSV-Abwehr war Erdmann zur Stelle und traf ins lange Eck. „Danach haben wir uns ganz gut reingebissen und sehr wenig Chancen zugelassen“, sagt Sadowski, dessen Mannschaft selbst in Halbzeit eins aber nur zu einer halben Chance kam. Neuke hätte am 16ner den Abschluss suchen sollen, spielte aber quer, so dass die Ennepetaler klären konnten (35.).

Nach der Pause gelang es der FSV ein ums andere mal, die Gastgeber in die eigene Hälfte zu drängen, Chancen gab es weiterhin keine. Lediglich Maus brachte in der 80. Minute noch einen Freistoß gut vors gegnerische Tor, fand aber keinen Abnehmer. Zwischenzeitlich hatte Ennepetal noch das 2:0 (73.) erzielt. Nach einem Pass in die Schnittstelle lief El Youbari frei aufs FSV-Tor zu und legte quer auf Kupilas, der nur noch einschieben musste. „Wir hatten noch ein paar gute Chancen, waren aber nicht geduldig genug und haben zu schnell versucht, den entscheidenden Pass nach vorne zu spielen. Werdohl hat sich hauptsächlich aufs Verteidigen konzentriert, deshalb ging das Ergebnis auch in Ordnung“, meinte TuS-Trainer Imre Renji.

Den nächsten Test bestreitet die FSV Werdohl am Sonntag um 15 Uhr am Riesei gegen den Bezirksligisten Kiersper SC.

Britta Kaufmann

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