HSV Werdohl trifft auf den SuS Oberaden

Foto: Jentzsch

WERDOHL - HSV-Trainer Kai Henning ist überzeugt, dass der SuS Oberaden nach der HSE Hamm der heißeste Kandidat im Kampf um die Verbandsliga-Krone ist. Am Samstag ab 19.45 Uhr können sich die Werdohler von der Spielstärke der Weinberger-Sieben ein persönliches Bild machen, wenn sie in der Römerberg-Sporthalle in Bergkamen-Oberaden antreten.

Vielleicht sei es gar nicht so verkehrt, dass die HSV in ihrer angeschlagenen Verfassung die Großen der Liga vor der Brust hat, meint Henning. Wenn dann die Gegner auf Augenhöhe auf dem Programm stehen, würde der HSV-Coach gerne einen top-besetzten und vor allem fitten Kader ins Rennen schicken. Davon ist die HSV aktuell weit entfernt. „Personell haben wir dem Titelaspiranten wenig entgegenzusetzen“, bedauert Henning, dass nur ein Rumpfaufgebot gesundheitlich keine Probleme hat.

Trotzdem werden die Werdohler nicht die 70 Kilometer weite Strecke bis Bergkamen zurücklegen, um dem SuS die Punkte kampflos preiszugeben. „Wir werden alles geben, was in unseren Kräften steht“, sagt Henning vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenführer.

Aufsteiger Oberaden hat in der Vorsaison den HTV Sundwig/Westig in die Schranken gewiesen und ist anschließend mit drei Siegen in die Verbandsliga-Saison gestartet. Klaren Erfolgen gegen den TV Friesen Telgte und den ASV Hamm II folgte ein 29:26-Sieg beim HSC Eintracht Recklinghausen. „Stennei ist der überragende Rückraumrechte der Liga. Nicht so spielstark wie sein HSE-Pendant, dafür wurfgewaltiger“, weiß der HSV-Trainer aus seinen Testspielbeobachtungen und einem Video, was heute Abend auf seine Sieben zukommt.

Mit Vogel bietet Oberaden den besten Torhüter der Liga auf, zudem hat sich der SuS die Dienste des zweitligaerfahrenen Köhler von der Ahlener SG gesichert – ein physisch gewaltiger Abwehrspezialist. Ohne Frage gehört der Aufsteiger wie im Vorjahr zu den heißen Titelanwärtern und gilt gegen eine ersatzgeschwächte HSV als klarer Favorit. Kai Henning gibt sich dennoch kämpferisch: „Wir werden versuchen, irgendwie dagegenzuhalten.“ - Von Markus Jentzsch

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