FSV Werdohl testet beim FC Iserlohn

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Die FSV Werdohl um Neuzugang Robin Breitenbach (rechts) trifft auf den Westfalenligisten FC Iserlohn.

Werdohl - Der Gegner ist durchaus namhaft. Dementsprechend hat Fußball-Landesligist FSV Werdohl am Mittwochabend im Testspiel beim Westfalenligisten FC Iserlohn (19 Uhr, Hemberg-Stadion) Gelegenheit, einen Formtest auf hohem Niveau zu absolvieren. Gleichzeitig ist das Duell für einige Beteiligte auch eine Begegnung mit der eigenen Vergangenheit.

Da wäre zum Beispiel auf Seiten der Iserlohner Raphael Gräßer, der bis zum Sommer 2013 für die FSV auflief. Der Werdohler Rückkehrer Fisnik Zejnullahu kickte hingegen bis zum Ende der vergangenen Saison noch beim FC Iserlohn. Trainer Marco Sadowski hofft, dass der Offensiv-Allrounder nach überstandener Grippe am Mittwoch wieder zur Verfügung steht.

Auch für Uli Sauerborn ist der Testkick ein Wiedersehen. Der langjährige Trainer und Sportliche Leiter der FSV trifft erstmals mit seinem neuen Klub auf den Verein, den er jahrelang entscheidend prägte.

„Ich freue mich, die Jungs wieder im Einsatz zu sehen. Aber ich gehe davon aus, dass wir zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung das bessere Ende für uns haben“, so der neue Iserlohner Sportchef, der mit dem Team vom Hemberg eine Platzierung im vorderen Drittel der Westfalenliga-Tabelle anstrebt.

Für die Werdohler geht es beim klassenhöheren Konkurrenten darum, die Vorgaben des neuen Coaches weiter zu verfeinern und in die Praxis umzusetzen. „So ein bisschen mitspielen möchten wir schon. Der Klassenunterschied sollte nicht so groß sein“, setzt Sadowski auf einen mutigen Auftritt seiner Elf. „Ich erwarte, dass wir die nötige Laufbereitschaft leisten und nicht die Grundordnung verlieren“, ergänzt er. Das Ergebnis sei zweitrangig.

Seinem Mittelfeldstrategen Murat Kaya verordnet der Trainer drei Tage nach dem 4:1-Erfolg in Wenden eine Pause. Kaya hat immer noch Schmerzen im Knie, an dem er sich in der Endphase der vergangenen Spielzeit verletzt hatte.

Bei Angreifer Gian-Marco De Luca hat sich nach der Entfernung der Schrauben, die ihm bei seiner Schulter-OP im vergangenen Jahr eingesetzt wurden, Narbengewebe entzündet. Er soll in Iserlohn laut Sadowski „höchstens ein paar Minuten“ mitwirken.

Zudem setzt neben Robert Bierkoch (Knie verdreht) Damiano Intravaia wegen Leistenbeschwerden aus. Auch der im Urlaub weilende Bartos Mura steht der FSV nicht zur Verfügung. - Von Christian Müller

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