FSV Werdohl verliert in Siegen mit 0:3

+
Damiano Intravaia hatte gegen den guten Joel Kalambay zwar einen schweren Stand, hätte die FSV aber trotzdem in der 17. Minute in Führung bringen können.

SIEGEN -  Effizienz vor des Gegners Tor ist eine Gabe, die im Fußball oftmals mit Erfolgen belohnt wird. Genau diese Gabe ließ die FSV Werdohl am Sonntag aber vermissen und kehrte deswegen mit einer 0:3 (0:1)-Niederlage aus dem Siegener Leimbachstadion heim.

Es war für die FSV die dritte Pflichtspielpleite in Folge. Im Gegensatz zu den Partien gegen Dröschede und in Hünsborn hätten die ersatzgeschwächten Werdohler, die zudem auf ihren privat verhinderten Trainer Carsten Minker verzichten mussten, gegen SF Siegen II zumindest einen Teilerfolg verdient gehabt.

„In der ersten Halbzeit haben wir ganz klar Glück gehabt, dass wir mit einer 1:0-Führung in die Pause gegangen sind“, stellte SF II-Coach Matthias Hagner fest, „da hat uns unser Keeper Florian Saeglitz im Spiel gehalten.“ Dabei dachte der Ex-Profi nicht nur an den schwach geschossenen Handelfmeter, mit dem der bislang sichere Schütze Redouane El Alami in der 30. Minute am „Freunde“-Schlussmann gescheitert war, der schon maßgeblich am 1:0-Hinrundenerfolg beteiligt gewesen war. Schon zuvor in der 17. Minute hatte Saeglitz zweimal glänzend pariert, als zunächst Damiano Intravaia nach einem langen Diagonalball frei vor dem Kasten stand und der Abpraller genau Onur Benli vor die Füße gefallen war. Und weil Siegens Nummer eins dazu auch noch dass Glück hatte, dass Fischers Freistoß durch die Zwei-Mann-Mauer gegen den linken Pfosten (10.) klatschte und Sanders 17-m-Freistoß knapp über die Latte strich (36.), stand es noch 0:0, als die Gastgeber kurz vor dem Pausenpfiff ihre erste Chance hatten. Schwunk flankte die Ecke von links zwischen Pfosten und Elfer, und dort durfte Innenverteidiger Colak ohne Geleitschutz einköpfen – 1:0.

Ähnlich sah es zunächst in Abschnitt zwei aus. Intravaia (47.) und Zekovic per Kopf (49.) hatten die ersten Chancen für die FSV, doch den Treffer bejubelte Siegen in der 60. Minute. Dincer durfte von links flanken, in der Mitte setzte sich Valido gegen zwei durch und seine Vorlage bugsierte Adrian Kameraj via Innenpfosten ins Netz. Damit war die Partie entschieden, auch wenn sich die FSV mühte und noch zwei Chancen durch Intravaia (69.) und Zekovic (76.) hatte. Die Hagner-Elf besaß nun viel Platz für Konter, die sie aber schlecht ausspielte, so dass nur noch das 3:0 durch Shabanaj in der Nachspielzeit folgte. - she

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare