FSV Werdohl gastiert bei den Sportfreunden Siegen II

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Moritz Klamann will am Sonntag mit der FSV Werdohl in Siegen die Negativserie beenden.

WERDOHL -  Im Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Siegen II will die FSV Werdohl ihre Niederlagen-Serie in der Fußball-Landesliga sowie im Kreispokal beenden.

Die November-Tristesse lastet auf dem Riesei. Dabei hatte der Monat mit dem 2:1-Derbyerfolg gegen den BSV Menden noch vielversprechend begonnen, bevor eine Negativserie die FSV Werdohl von Platz drei auf Rang sieben abrutschen ließ – erst die Heimniederlage gegen Dröschede, dann das 1:3 in Hünsborn und zuletzt folgte noch eine 0:1-Kreispokalpleite beim A-Ligisten TuS Plettenberg.

„Das war ein scheiß November“, sagt FSV-Trainer Carsten Minker. Zum Monatswechsel will die FSV nun beim direkten Verfolger SF Siegen II (Kunstrasenplatz im Leimbach-Stadion, Sonntag, Anstoß 14.30 Uhr) den Trend endlich stoppen. Leicht ist diese Aufgabe aber nicht.

„Grundsätzlich wäre ich mit einem Punkt schon zufrieden. Aber ich denke, das Spiel gibt alle Varianten her“, sagt Minker und fügt hinzu: „Ein Punkt ist angepeilt, damit wir nicht Gefahr laufen, mit einer Niederlagenserie in die Winterpause gehen zu müssen. Das haben wir, das hat die Mannschaft nicht verdient. Um das zu verhindern, dafür muss gut gearbeitet werden.“

Denn auch wenn die Elf von „Freunde“-Trainer Matthias Hagner in der Tabelle mit einem Punkt weniger direkt hinter der FSV rangiert, so hat sie in der laufenden Saison bereits bewiesen, dass sie zur einer umfangreichen Leistungsbreite fähig ist – beispielsweise zu einer 1:4-Heimniederlage gegen den Aufsteiger SV Hüsten 09, aber auch zu einem 1:0-Auswärtssieg in Dröschede und einem 4:0 gegen Hünsborn.

Den ersten Vergleich gegen die FSV Werdohl entschied die Regionalliga-Reserve am Riesei zum Saisonstart mit 1:0 für sich. „Da hat uns der Torwart, der aus dem Regionalligakader kam, zwei Punkte geklaut“, erinnert sich Minker. Und auch am Sonntag müssen die Werdohler wieder damit rechnen, dass die Reservisten von oben „aufgefüllt“ werden.

Schließlich spielte Siegens Erste bereits am Freitagabend bei der U 23 des 1. FC Köln im Franz-Kremer-Stadion. „Siegen II ist eine Wundertüte. Seine Spieler auf die Mannschaft speziell einzustellen, ist sehr schwierig“, meint Minker und wird deswegen im Leimbach-Stadion im Fall der Fälle auch ganz kurzfristig bei der taktischen Marschroute nachjustieren.

Klar ist, dass er seine Elf im 4-4-2 spielen lassen möchte und dass seine Jungs die „Schlagzahl“ wieder erhöhen sollen. „Dass wir schnell spielen, ist elementar wichtig. Wir müssen gezielt, schnell und flach hinten rausspielen“, fordert Minker.

Entsprechend sah der Trainingsinhalt in dieser Woche aus. In Sachen Personal gibt es bei der FSV noch ein paar Unbekannte: Bierkoch (krank) und Tuz (Prüfungpause) fehlten unter der Woche. Zumindest der Offensivmann steht Sonntag definitiv zur Verfügung. Hingegen fehlt Marius Maus aus beruflichen Gründen. Dafür kommt eventuell aus der Reserve – wie schon im Pokal – Rehjan Zekovic mit hinzu. „Wir sind ja eine Leistungsgesellschaft und ‘Reki’ hat in der Zweiten bisher gute Leistungen gebracht“, sagt Minker.

Frei von Personalsorgen ist derweil aber auch SF-Coach Matthias Hagner nicht: Sein Toptorjäger Julian Quaas, der bereits acht Saisontreffer und auch im Hinspiel gegen die FSV das entscheidende Tor erzielt hat, fehlt aufgrund einer Hüftentzündung. - she

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