FSV Werdohl siegt beim FSV Ottfingen mit 3:0

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Murat Kaya (links) "erlöste" die FSV Werdohl in Ottfingen mit seinem Freistoßtreffer zur 1:0-Führung.

Ottfingen - Es sah über weite Strecken nicht schön aus und es war alles andere als einfach. Aber am Ende setzte sich die FSV Werdohl gestern Nachmittag in der Fußball-Landesliga beim SV Ottfingen dennoch mit 3:0 (0:0) durch und schob damit die Gastgeber ein weiteres Stückchen in Richtung Abstieg.

Dabei war der Tabellenvorletzte den Werdohlern vor allem in den ersten 45 Minuten keineswegs hoffnunglos unterlegen. Ein erster Schuss von Michael Bienenda an den Außenpfosten des Gehäuses von FSV-Schlussmann Marcus Grete machte deutlich, dass mit den Schwarz-Gelben zu rechnen sein würde. Die Gäste antworteten in Person von Murat Kaya mit einem Fallrückzieher, der knapp über das Ottfinger Tor hinwegstrich (7.).

Danach folgte jede Menge Kampf und Krampf. Der Mannschaft von Werdohls Trainer Carsten Minker gelang es nicht, zwingend vor den Kasten von SVO-Schlussmann Christoph Sauermann zu kommen, was vor allem an der mangelnden Präzision im Passspiel lag. Kurz vor der Pause hatten dafür die Hausherren den Führungstreffer auf dem Fuß, als Bienenda auf Alexander Klose durchsteckte. Erneut verhinderte der Pfosten einen Werdohler Rückstand (41.).

„In den meisten Situationen der ersten Halbzeit waren wir nicht in der Lage, überhaupt mal aufs Tor zu schießen“, kritisierte Minker und gab mit Blick auf den Pausenpfiff zu: „Da müssen wir eigentlich hinten liegen, weil die Ottfinger sich auch gewehrt haben.“

Allerdings bekam die FSV die Partie in den zweiten 45 Minuten besser in den Griff, agierte jetzt zielstrebiger nach vorne. Gian-Marco De Luca visierte im SVO-Strafraum das lange Eck an, verfehlte es aber knapp (55.). Schließlich musste eine Standardsituation herhalten, um den Bann aus Werdohler Sicht zu brechen.

Nach einem Foulspiel von Ottfingens Kapitän Meik Finke an Damiano Intravaia schnappte sich Kaya das Leder und wuchtete es aus 16 Metern zentral zum 0:1 ins Netz (69.). In rascher Folge erhöhten die Gäste durch Intravaia (73.) und nochmals Kaya (75.) zum 0:3-Endstand.

 „In erster Linie zählt das Ergebnis“, freute sich Minker über den hart erarbeiteten Sieg, auch wenn er insgesamt ein „fußballerisch schwaches Landesliga-Spiel“ von beiden Teams gesehen hatte. Dank der drei Punkte rückt die FSV in der Tabelle auf Rang sechs vor. Ottfingens Coach Holger Burgmann analysierte: „Das Spiel war bis zu den Toren ausgeglichen. Unsere Mannschaft hat sich aber über lange Strecken sehr gut präsentiert.“ - Von Christian Müller

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