Fußball

Die Rundumbande der Marke Eigenbau

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Mehr als 1000 Arbeitstunden sind in dieses Projekt geflossen: Die Rundumbande am Werdohler Riesei wurde von der FSV Werdohl in Eigenregie gebaut und kam nun bei den beiden Hallenfußballturnieren in den ersten Januarwochen zum Einsatz.

Werdohl - Unter der Regie des stellvertretenden Jugendleiters Dirk Hartig hat die FSV Werdohl für die vergangenen Hallenturniere bereits im Sommer 2019 hart gearbeitet. 

Es war ein Projekt, das bereits im vergangenen Sommer realisiert wurde, jedoch erst in den ersten Wochen des Jahres zum Tragen kam. Für die am Werdohler Riesei stattgefundenen Hallenfußballturniere – das Arnold-Menshen-Gedächtnisturnier und der Indoor Cup – haben Mitglieder und Freunde der FSV Werdohl eine Rundumbande in Eigenregie gebaut, die höchsten Ansprüchen genügt. 

„Es sind sicherlich mehr als eintausend Arbeitsstunden zusammengekommen“, sagt Dirk Hartig, stellvertretender Jugendleiter der FSV Werdohl und gleichzeitig einer der Hauptprotagonisten beim Bau der Rundumbande. So hat Hartig beispielsweise die Pläne konstruiert und im Vorfeld der Umsetzung dieser auch ein Miniatur-Modell der Bande erstellt. 

Eines war für ihn von vornherein klar, wie er sagt: „Wenn wir diese Bande bauen, dann auch so, dass es funktioniert und sicher ist.“ Als Vorteil des Eigenkonstruktes sieht der stellvertretende Jugendleiter zum Beispiel, dass die Bande flexibel ist. Um dies so hinzubekommen habe man auf eine der gängigen Varianten verzichtet, erklärt Hartig und sagt: „Das Problem bei der Befestigung durch Bodenhülsen ist neben den nötigen Kenntnissen in der Metallverarbeitung, dass die Bande dann sehr starr ist.“ Als komplizierteste Aufgabe sah Ahmet Halilcavusogullari, der stark in den Bau der Bande eingebunden war, die fünf Türen, die vorgesehen waren. „Das war schon sehr schwierig und die Türen hat Dirk Hartig auch selbst gebaut.“ Hartig selbst ergänzt jedoch, er habe die Türen mit Hilfe einiger Metallverarbeitender Firmen aus Werdohl gebaut, die Materialien zur Verfügung gestellt hätten. 

Selbst ist der Mann: In Eigenregie wurde die Rundumbande gebaut.

A propos Unterstützung: Für Hartig ist sicher, dass die Bande ohne eine bestimmte Person nicht hätte gebaut werden können, wie er sagt: „Ohne die Unterstützung von Frank Baumann wäre dieses Projekt nicht realisierbar gewesen.“ Der Zimmermeister hatte seine Werkstatt zur Verfügung gestellt, in der die Rundumbande nach und nach gebaut wurde. 

Ein weiterer wichtiger Faktor war das Einverständnis vonseiten der Stadt. „Wir haben unter anderem der Bürgermeisterin Silvia Voßloh und dem Bauamt im Vorfeld unseren Plan vorgestellt. Die Stadt hat dann ihre Bedenken geäußert, die wir haben einfließen lassen. So ist es zum Beispiel auch zu den fünf Türen, die als Fluchtwege genutzt wurden, gekommen“, erinnert sich Hartig. 

Nach Beendigung der beiden Turniere, die mit dieser Bande gespielt wurden, war klar: Der Einsatz hat sich gelohnt, denn es herrschte bei allen Beteiligten volle Zufriedenheit

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