Fußball, Landesliga

Großer Respekt vor dem Top-Sturm

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FSV-Regisseur Redouane El Alami (Mitte) steht mit seiner Mannschaft vor einer schwierigen Aufgabe. Gegner SV Rot-Weiß Erlinghausen behielt in den letzten fünf Ligaspielen die Oberhand, aber auch der FSV zeigt sich in guter Form (Zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen).

Kreisgebiet – Der Drama-Faktor beim letzten Spiel der FSV Werdohl war besonders hoch. Elfmeter für Gegner VfL Bad Berleburg beim Stand von 2:1 für die FSV, der Schuss knallt an den Pfosten. Unmittelbar danach ertönt der Schlusspfiff, einmal tief durchatmen und freuen.

Durch den zweiten Erfolg in Serie sprang die Böttcher/Polo-Elf auf den fünften Tabellenrang und hat die Möglichkeit, sich im Auswärtsspiel beim SV Rot-Weiß Erlinghausen (Sonntag, 15 Uhr/Hans-Watzke-Stadion) näher an den dritten Tabellenrang ranzuschieben. Diesen nimmt derzeit die Heimmannschaft mit fünf Punkten mehr auf der Habenseite ein.

Diesen nimmt derzeit die Heimmannschaft mit fünf Punkten mehr auf der Habenseite ein. Beide Mannschaften präsentieren sich in der Endphase der Spielzeit in einer guten Form, die Werdohler sammelten in den letzten fünf Spielen zehn Zähler, die Rot-Weißen siegten sogar die letzten vier Begegnungen in Serie.

Akgüvercin für Böttcher einer der Ligabesten

„Ich erwarte ein sehr, sehr schwieriges Spiel. Erlinghausen präsentiert sich in einer Top-Verfassung“, erklärt Nils Böttcher. Im Hinspiel behielten die Werdohler am Riesei die Oberhand und siegten mit 4:2, allein Top-Torjäger „Apo“ Sarantidis trug sich dreimal in die Torschützenliste ein. Doch die Mannschaft von Trainer Vaidas Petrauskas steigerte sich im Laufe der Saison – und stellte zudem ihr System um.

„Im Hinspiel haben sie in einem 4-4-2-System agiert. Nach unseren Informationen spielen sie mittlerweile in einem 5-3-2. Mit der Formation haben wir uns auch schon gegen Brilon und Bad Berleburg schwer getan“, weiß Böttcher um die große Herausforderung. Zudem verfügt Erlinghausen über ein sehr torhungriges Duo. Pascal Raulf und Bilal Akgüvercin erzielten zusammen bereits 48 Treffer (Raulf 26, Akgüvercin 22) in dieser Spielzeit. „Akgüvercin ist vielleicht der beste Spieler der Liga“, warnt Böttcher vor dem Angreifer. Aber auch die eigenen Stärken sollen in dem Duell zum Tragen kommen. „Wir wollen über die Außenbahnen agieren und zum Erfolg kommen“, sagt der FSV-Trainer. Personell kann Böttcher mit Ausnahme von Außenverteidiger Marvin Bonevski und Melih Akdeniz in Erlinghausen aus dem Vollen schöpfen.

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