Fußball

Bei Standards gilt hohe Alarmstufe

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Marvin Bonevski (links) und die FSV Werdohl stehen in Hünsborn vor einer schweren Prüfung.

Werdohl - Die FSV Werdohl will gegen RW Hünsborn den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen. FSV-Trainer Fitim Zejnullahu scheint das Erfolgsrezept gegen den Tabellensechsten gefunden zu haben.

Trotz des so bitteren Last-Minute-Ausgleichs zum 2:2 gegen den direkten Konkurrenten SC Drolshagen hat die FSV Werdohl vor der Karnevalspause in der Fußball-Landesliga den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz geschafft. 

Diesen Rang knapp „überm Strich“ wollen die Lennetaler nun mit aller Macht verteidigen und streben im ersten Auswärtsspiel des Jahres am Sonntag (15.15 Uhr, Sportplatz an der Rheinauer Straße) beim Tabellensechsten Rot-Weiß Hünsborn mindestens einen Teilerfolg an. 

„Hünsborn ist eine sehr gut organisierte Truppe, die Männerfußball spielt. Sie sind bei Standards brandgefährlich, wenn sich die Innenverteidiger Becker und Freitag mit einschalten. Und im Offensivbereich haben sie mit Hatzfeld einen überragenden Spieler in ihren Reihen. Im Gesamtpaket ist Hünsborn eine gute Landesliga-Mannschaft. Für uns wird dieses Spiel eine Herausforderung sein. Wir müssen kämpferisch voll dagegenhalten, müssen die Räume eng machen und auch wieder aus einer guten Organisation heraus mutig sein “, sagt FSV-Trainer Fitim Zejnullahu. 

Die Gastgeber, bei denen der ehemalige Regional- und Oberliga-Kicker Timo Schlabach im Sommer die Nachfolge von Andreas Waffenschmidt antreten wird, starteten mit einer 1:3-Niederlage bei Titelanwärter RW Erlinghausen in die zweite Saisonhälfte und befinden sich mit ihren 25 Punkten jenseits von Gut und Böse. Im Hinspiel hielten die Werdohler ordentlich mit, gingen trotz einiger dicker Tormöglichkeiten beim 0:2 letztlich aber leer aus. Die Erkenntnisse aus dem ersten Vergleich mit den Rot-Weißen hat Zejnullahu zu Papier gebracht und sie ergänzt mit Informationen über die letzten Hünsborner Auftritte. „Wir wissen, was auf uns zu kommt, sind gut vorbereitet und haben zuletzt auch gut trainiert. Jetzt hoffe ich natürlich, dass wir am Sonntag auch was Zählbares mitnehmen können“, so Zejnullahu, der bereits mit einem Remis zufrieden wäre. 

Bei den Werdohlern kehrt Christopher Fanieng ins Aufgebot zurück, der Kader ist gut gefüllt. Verzichten muss die FSV lediglich auf Youngster Nico Schröder (Knieverletzung). 

FSV: Klima, Idrizi – Loggia, Klippert, Ucar, Karagiorgidis, Akdeniz, Kroll, Orhan, Bonevski, Sarris, Cakmak, Benger, Belkaious, Gryn, Bektas, Sedlaczek, Fanieng, Sezgin

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