Fußball

Neuzugang Fabian Sedlaczek schnürt Dreierpack

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Die Werdohler Jannik Benger (links) und Marvin Bonevski (rechts) nehmen den Plettenberger Ogün Cakmak in dieser Szene in die Zange.

Werdohl – Nach zwei eher durchwachsenen Vorstellungen legte Landesligist FSV Werdohl am Donnerstagabend einen anständigen Auftritt hin und verbuchte seinen ersten Testspielerfolg in diesem Sommer. Gegen den klassentieferen TuS Plettenberg behaupteten sich die Werdohler am Ende deutlich mit 5:0 (2:0). Mann des Abends am Riesei war FSV-Neuzugang Fabian Sedlaczek. Der Stürmer, der Trainer Fitim Zejnullahu vom A-Kreisligisten SpVgg Nachrodt nach Werdohl gefolgt ist, schnürte einen Dreierpack.

Die FSV agierte im 4-4-2-System und war von Beginn an um viel Ballbesitz bemüht, gegen gut sortierte Plettenberger aber mangelte es dem Landesligisten in der ersten Viertelstunde an Tempo. Wenn es mal schnell ging, dann über die rechte Seite und insbesondere über Marvin Bonevski. Der Rechtsverteidiger war auffälligster Akteur des ersten Durchgangs, hatte mehrere gute Offensivaktionen und verrichtete auch seine Defensivaufgaben zuverlässig. Ohnehin stand die FSV-Abwehr um die Innenverteidiger Klazoglu und Fanieng ebenso kompakt wie sicher. Da der Bezirksligist in den ersten 45 Minuten aber gut verschob und keinen Zweikampf scheute, waren Chancen zunächst rar gesät. Ihre erste Möglichkeit nutzte die FSV jedoch eiskalt.

Im Anschluss an einen Standard und Sarris-Kopfball landete die Kugel bei Belkaious, der ins untere rechte Eck traf (13.). Bonevski (23.) auf Werdohler und Loggia (28.) auf Plettenberger Seite vergaben ihre Möglichkeiten, kurz vor dem Pausenpfiff klingelte es dann zum zweiten Mal im TuS-Kasten. Nach einem Zweikampf blieb Plettenbergs Ogün Cakmak verletzt im Mittelkreis liegen, die Gastgeber aber setzten das Spiel fort und fuhren einen Angriff, den Sedlaczek nach Benger-Vorarbeit vollendete (45.). Die Gäste und insbesondere deren Torwart Langwald waren stinkig, dass die FSV den Ball nicht ins Aus gespielt hatte, damit Cakmak behandelt werden konnte.

Gryn uneigennützig, Sedlaczek legt nach

Nach dem Seitenwechsel verpasste Suerbier (47.) den Anschlusstreffer für den Bezirksligisten, der danach physisch nach und nach abbaute und immer mehr unter Druck geriet. Nach Pass von Faruk Cakmak auf Gryn, der uneigennützig quer legte, erhöhte Sedlaczek auf 3:0 (55.), nur eine Minute später markierte der Neuzugang nach einem Angriff über Orhan und Gryn seine dritte „Bude“ des Abends. Plettenbergs Öztas (58.) verpasste das 4:1 knapp, auf der Gegenseite scheiterte Gryn an Langwald (74.). Den 5:0-Schlusspunkt setzte schließlich Roman Klukowski nach Vorarbeit von Bonevski (81.).

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