1:1! FSV Werdohl und Lennestadt teilen die Punkte

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Kapitän Manuel Sander (Mitte) und die FSV Werdohl mussten sich gegen den FC Lennestadt am Ende mit einem 1:1-Unentschieden begnügen, nachdem die Gäste im zweiten Durchgang einige dicke Möglichkeiten hatten.

Werdohl -  Es war das Duell zweier Mittelfeldteams, die sowohl mit dem Auf- als auch mit dem Abstieg in der Fußball-Landesliga nichts mehr zu tun haben. Dementsprechend, da waren sich beide Trainer nach dem Schlusspfiff einig, können sowohl die FSV Werdohl als auch der FC Lennestadt mit dem 1:1 (1:1) leben, denn mit diesem Resultat trennten sich die Teams am Sonntag am Riesei.

Die Begegnung begann ausgeglichen. Weder den Hausherren noch den Gästen aus dem Kreis Olpe gelang es, die Initiative an sich zu reißen und dem Kontrahenten das eigene Offensivspiel aufzudiktieren. So war es beinahe folgerichtig, dass der Führungstreffer für die FSV eher wie ein Zufallsprodukt wirkte. Dominik Franz schlug das Leder Richtung langer Pfosten. Doch das Spielgerät erreichte im Zentrum keinen Mitspieler von Franz, sondern schlug hinter Lennestadts Torhüter Steffen Dicke im Netz ein (19.).

Die Gäste investierten in der Folge einen Tick mehr im Spiel nach vorne, konnten sich aber selten durchsetzen, sodass Werdohls Schlussmann Marcus Grete weitgehend beschäftigungslos blieb. Die Gastgeber versuchten indes, bei Ballgewinn in der Defensive schnell umzuschalten und mit flink vorgetragenen Kontern zu agieren.

Allerdings haperte es dabei oft an der Genauigkeit, wie auch FSV-Trainer Carsten Minker nach dem Schlusspfiff bemängelte: „In der ersten Halbzeit haben wir wieder viele unglaublich einfache Fehler gemacht.“

Den Lennestädtern gelang noch vor dem Seitenwechsel der Ausgleichstreffer. Bei einem mit viel Effet geschlagenen Eckball von Florian Friedrichs hatte Florian Goldmann noch die Haarspitzen dran und wurde folglich als Torschütze gefeiert (38.).

In den zweiten 45 Minuten hatten die Lennestädter die besseren Gelegenheiten. Samed Baser brach über die linke FCL-Seite durch, seine flache Hereingabe bugsierte ein Werdohler an den Pfosten des eigenen Gehäuses (64.). Zum Anbruch der Schlussviertelstunde schickte Florian Friedrichs den eingewechselten Bruno Goncalves auf die Reise. Dessen Schuss aus schwierigem Winkel landete jedoch hinter dem Tor (75.). Die gefährlichsten Szenen aus Werdohler Sicht hatten Dominik Franz und Onur Benli (82., 87.).

„Wenn jemand hier für drei Punkte in Frage kam, dann waren es die Lennestädter“, bilanzierte Minker angesichts des FCL-Chancenplus in Durchgang zwei. Sein Gegenüber Michael Kurzeja pflichtete bei: „Mit ein bisschen Glück hätten wir drei Zähler mitnehmen können.“ - Von Christian Müller

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