FSV Werdohl siegt beim SV Hüsten mit 2:1

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Umkämpft war die Partie zwischen dem SV Hüsten und der FSV Werdohl (rechts Murat Kaya), doch das bessere Ende nach einer turbulenten Schlussphase hatten die Gäste für sich.

Hüsten - Nach vier Niederlagen in Folge feierte die FSV Werdohl am Sonntagnachmittag wieder einen Sieg in der Fußball-Landesliga. Beim abstiegsbedrohten SV Hüsten 09 gewann die Mannschaft von FSV-Trainer Carsten Minker nach einer hektischen Schlussphase mit 2:1 (1:0).

Die FSV startete gut in die Partie, erhielt nach einem Foul an Angreifer Gian-Marco De Luca einen Foulelfmeter zugesprochen. Innenverteidiger Marius Maus verwandelte diesen zur 1:0-Führung für die Gäste (7.). In der Folgezeit entwickelte sich eine Begegnung, in der keines der beiden Teams sich ein klares Übergewicht herausarbeitete. Einem Treffer der Hüstener nach einem Freistoß von Dirk Mikolajczak versagte Schiedsrichter Lukas Sauer wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung (20.).

Nach etwas mehr als einer halben Stunde verfehlte abermals ein Freistoß von Mikolajczak das Werdohler Tor knapp. Kurz darauf rutschte auf der Gegenseite eine Flanke vom rechten Flügel zu Dominik Krämer durch, der den Ball jedoch über das Hüstener Gehäuse schoss. So blieb es zur Pause bei der knappen Führung für die FSV.

In Durchgang zwei versuchten die Gastgeber zunächst verstärkt, Druck auf Werdohl auszuüben. FSV-Schlussmann Marcus Grete musste jedoch selten eingreifen. Nach etwas mehr als einer Stunde agierten Minkers Schützlinge dann in Überzahl. Hüstens Bayram Özbek sah nach einem Foul an Gian-Marco De Luca direkt vor der Werdohler Trainerbank die gelb-rote Karte (66.). Schnell schlugen die Gäste Kapital aus diesem Vorteil – Falk Fischer zog über die linke Seite auf und davon und vollstreckte mit einem strammen Schuss zum 0:2 (68.).

In der Schlussphase waren die Hüstener plötzlich nur noch zu neunt. Auf Geheiß seines Assistenten zog Sauer die rote Karte gegen Mikolajczak, der nach einer Rangelei mit De Luca den Werdohler bespuckt haben soll. Allerdings beendete auch die FSV die Partie wegen einer Notbremse von Maus nicht zu elft. Den daraus resultierenden Foulelfmeter verwandelte Georg Voß zum 1:2-Endstand.

„Dass es zu so einer hektischen Schlussphase gekommen ist, haben wir uns selbst zuzuschreiben“, äußerte Minker. Seine Truppe musste noch einmal um den Sieg bangen, zumal die Hüstener in den letzten Minuten durch Voß ein weiteres Abseitstor erzielten (84.). - von Christian Müller

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