FSV: Minker will früh Planungssicherheit

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Die FSV Werdohl um Florian Neuke (am Ball) und Dominik Krämer trotzte am vergangenen Sonntag dem Spitzenreiter TuS Erndtebrück II einen Punkt ab. Morgen soll auch in Finnentrop Zählbares verbucht werden. 

Werdohl - Neun Spieltage vor Saisonende ist das Polster der FSV Werdohl auf den ersten Abstiegsrang der Fußball-Landesliga mit zehn Punkten komfortabel, dennoch pocht Trainer Carsten Minker vor dem Duell am Sonntag (15 Uhr) bei der SG Finnentrop/Bamenohl darauf, den Ligaverbleib rechnerisch schnellstmöglich perfekt zu machen.

Von Lars Schäfer

Dem FSV-Übungsleiter, der im Sommer Platz für seinen Nachfolger Marco Sadowski machen wird, geht es um Planungssicherheit. „Wenn wir in Finnentrop und danach das Heimspiel gegen Rothemühle gewinnen, kann uns nichts mehr passieren und wir können unserer zweiten Mannschaft im Abstiegskampf der Bezirksliga stärker unter die Arme greifen“, sagt Minker.

Außerdem erleichtere es den Verantwortlichen bei den weiteren Kaderplanungen, wenn frühzeitig endgültige Sicherheit über die Spielklassen der ersten und zweiten Mannschaft besteht.

Aus den Worten Minkers ist herauszuhören, dass ihm die Zukunft der FSV auch nach seinem aus beruflichen Gründen selbst gewählten Abschied im Sommer sehr am Herzen liegt und er bis zum Ende seiner Tätigkeit alles für Team und Verein geben wird.

Nach dem starken Auftritt seiner Schützlinge vor Wochenfrist beim 2:2 im Riesei-Stadion gegen Ligaprimus TuS Erndtebrück II gehen die Werdohler die morgige Auswärtsaufgabe beim einen Zähler besser gestellten Siebten mit frischem Selbstvertrauen, aber auch mit dem nötigen Respekt vor der spielfreudigen Finnentroper Truppe an.

Die junge Mannschaft um Chefcoach Matthias Kremer spielt einen erfrischenden Offensivfußball und sorgte vor allem in der ersten Saisonhälfte für Furore. Nach Platz fünf in der Hinrundentabelle läuft es für die SG im Jahr 2014 bislang aber nicht ansatzweise so rund wie vor der Winterpause.

Erst am vergangenen Sonntag gelang der Kremer-Elf beim 3:1-Erfolg über den SSV Meschede der erste „Dreier“ im Jahr 2014. Zuvor standen drei Niederlagen und ein Remis zu Buche. Die 0:7-Heimpleite gegen die Zweite der SF Siegen sticht besonders ins Auge.

Eine Niederlage kassierte Finnentrop/Bamenohl auch im Hinspiel am Werdohler Riesei – und zwar die erste in dieser Spielzeit. Damals noch als Top-Team angereist, zog die Minker-Elf der SG mit einer leidenschaftlichen Vorstellung den Zahn und setzte sich mit 3:1 durch.

Gegen eine Wiederholung dieses Erfolges hätte Carsten Minker nichts einzuwenden. Er weiß aber auch, dass dafür hoher Aufwand betrieben werden muss. „Finnentrop ist schwer zu spielen. Wir werden vermutlich nur wenige Chancen bekommen, aber die sollten wir dann auch nutzen“, so Minker.

Verzichten muss der Coach auf Robert Bierkoch (gesperrt) und Marius Maus (Urlaub). Wer neben Rejhan Zekovic die zweite Mannschaft unterstützen wird, ließ Minker offen.

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