Erste wichtige Erkenntnisse für Alen Terzic

Werdohl - Alen Terzic wirkte zufrieden. Sehr zufrieden sogar. Der erste Vorbereitungstest des Fußball-Landesligisten FSV Werdohl unter der Regie des neuen Chefcoaches ging zwar mit 1:2 gegen den SuS Langscheid/Enkhausen verloren, doch die Ansätze der Lennetaler waren vor allem im zweiten Durchgang vielversprechend.

Von Lars Schäfer

Nach einer zähen und an Torchancen rar gesäten ersten Halbzeit mit Feldvorteilen für den abstiegsbedrohten Westfalenligisten von der Sorpe hatte die FSV die zweiten 45 Minuten im Griff. Defensiv brannte wenig bis gar nichts an und in der Vorwärtsbewegung sorgte die FSV vor allem zwischen 50. und 75. Minute für einige Glanzpunkte. Mit schnellen Spielzügen über die Außenbahnen tauchte der Landesligist ein ums andere Mal brandgefährlich vor dem Langscheider Kasten auf. Belohnt wurde das Chancenplus mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Winter-Neuzugang Tim Dlugolentzki, der einen Zuckerpass von Murat Kaya aufnahm und eiskalt versenkte. „Wir hätten ein Unentschieden am Ende auch verdient gehabt“, meinte Alen Terzic, dessen Schützlinge sich nach einem Eckball ausgerechnet vom Ex-Werdohler Dennis Rattelsberger in der Schlussphase noch das 1:2 einfingen.

Das Ergebnis aber war am Samstag auf dem Kunstgrün des Hüstener Sportzentrums Große Wiese zweitrangig. Vielmehr ging es A-Lizenz-Inhaber Terzic darum, dass seine neue Elf die ersten, im Training einstudierten taktischen Maßnahmen vor allem im Defensivverhalten umsetzte. Und das tat sie mitunter sehr ordentlich, obwohl mit Redouane El Alami oder Florian Neuke unter anderem zwei Schlüsselspieler verletzungsbedingt fehlten.

Mit den ersten Erkenntnissen aus dem Langscheid-Test geht Alen Terzic mit seinen Mannen nun in die neue Trainingswoche, an deren Ende ein Intensivwochenende mit zwei Testspielen am Riesei gegen den SV Fortuna Hagen (Samstag, 15 Uhr) und Bezirksliga-Primus Kiersper SC (Sonntag, 15 Uhr) ansteht. Zudem hat Terzic für den kommenden Donnerstag einen weiteren freundschaftlichen Vergleich vereinbart. Um 19.30 Uhr gibt die FSV beim ambitionierten Iserlohner A-Ligisten ASSV Letmathe ihre Visitenkarte ab.

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