FSV gegen Erndtebrück II klarer Außenseiter

+
Gian-Marco De Luca (rechts) und die FSV Werdohl trotzten der Erndtebrücker Reserve im Hinspiel immerhin ein 1:1-Unentschieden ab.

Werdohl - Über die Rollenverteilung gibt es keine zwei Meinungen. Die FSV Werdohl ist klarer Außenseiter, wenn morgen (15 Uhr) mit dem TuS Erndtebrück II der Spitzenreiter Fußball-Landesliga im Riesei-Stadion gastiert.

Dementsprechend stellt FSV-Trainer Carsten Minker seine Mannschaft auf Schwerstarbeit in der Defensive ein. „Wir müssen natürlich sehr kompakt stehen, hart arbeiten, als Mannschaft funktionieren“, so die Marschroute des Werdohler Trainers.

Dass seine Elf durchaus in der Lage ist, dem jeweiligen Gegner wenig Torgelegenheiten zu ermöglichen, haben die bisherigen Rückrunden-Auftritte gegen Olpe (1:3), Hüsten (2:1), Neheim (2:1) und Meschede (0:1) gezeigt, auch wenn zwei Niederlagen unter den Resultaten sind.

Doch nicht einmal im Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Olpe, das erst durch zwei späte Gegentreffer entschieden wurde, standen die Werdohler unter Dauerdruck. Dass dies gegen die Reserve des Oberligisten anders aussehen könnte, ist auch Minker bewusst. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass Erndtebrück irgendetwas im Bereich von 70 Prozent Ballbesitz haben wird“, prophezeit der FSV-Coach. Nicht zuletzt deshalb erwägt Minker, zum 4-2-3-1-System mit nur einem Angreifer zurückzukehren.

Vor allem das Flügelspiel der Wittgensteiner flößt Minker Respekt ein. „Über die Außenpositionen machen sie unglaublich viel Druck“, sagt er und fügt hinzu: „Im Mittelfeld verfügen sie über gute Fußballer gepaart mit guten Zweikämpfern.“

Völlig hoffnungslos gehen die Kicker vom Riesei dennoch nicht in die Partie. Schließlich entführten sie auch im Hinspiel unter ähnlichen Vorzeichen ein 1:1-Unentschieden aus dem Pulverwaldstadion. „Wir hatten riesige Kontergelegenheiten, Erndtebrück wurde mit zunehmender Spieldauer immer offener“, erinnert sich Minker.

Personell hat der Coach nach wie vor eine Vakanz in der Defensive. Zwar kehrt Marius Maus nach abgesessener Rot-Sperre zurück, doch Robert Bierkoch konnte wegen Leistenproblemen zehn Tage nicht trainieren, stieg erst am Donnerstag wieder ins Training ein. Zudem ist der Einsatz von Moritz Klamann wegen eines Kurz-Urlaubs am Wochenende fraglich.

Hinzu kommen die Ausfälle von Winter-Neuzugang Bartos Mura (Wasser im Knie) und Ismail Uzunoglu (privat verhindert). Rejhan Zekovic hatte sich im Abschlusstraining vor dem Meschede-Spiel erneut einen Muskelfaserriss zugezogen, ist für Erndtebrück kein Thema. - cm

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare