FSV Werdohl will ins Viertelfinale

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Die FSV Werdohl um Murat Kaya (am Ball) ist heute Abend im Achtelfinale um den Krombacher-Kreispokal bei TuRa Brügge haushoher Favorit.

Werdohl - Mit einem 8:7-Zittersieg nach Elfmeterschießen beim SV Hellas Lüdenscheid quälte sich Fußball-Landesligist FSV Werdohl Anfang September in die zweite Runde um den Krombacher-Kreispokal. „Das sollte Warnung genug gewesen sein“, hebt Trainer Marco Sadowski vor der Achtelfinalpartie am Donnerstag bei einem weiteren A-Kreisligisten mahnend den Finger.

Ab 20 Uhr sind die Werdohler auf dem Sportplatz Winkhausen im Lüdenscheider Teil des Volmetals Gast von TuRa Brügge.

„Als klassenhöchster Verein im Fußballkreis sind wir in jedem Pokalspiel der Favorit. Für uns ist es daher fast schon Pflicht, in die nächste Runde einzuziehen. Bei TuRa würden wir die Partie diesmal aber gerne in 90 Minuten entscheiden“, gibt der Werdohler Übungsleiter die Richtung vor.

Nach dem ersehnten ersten Saisonsieg in der Landesliga am vergangenen Sonntag gegen den MK-Rivalen BSV Menden ist die Erleichterung im FSV-Lager, vor allem aber beim jungen Chefcoach aus Lüdenscheid spürbar. Seine Elf verbuchte gegen Menden nach vier Pleiten in Serie nicht „nur“ den ersten „Dreier“, sondern machte läuferisch und kämpferisch einen deutlichen Schritt nach vorn. Ein möglicher zweiter Pflichtspielerfolg in Serie heute Abend in der Bergstadt könnte das frisch getankte Selbstvertrauen vor dem eminent wichtigen Auswärtsspiel am Sonntag beim ebenfalls schlecht aus den Startlöchern gekommenen FC Lennestadt noch etwas steigern. Und genau das ist das erklärte Ziel des klar favorisierten Landesligisten beim vom gleichberechtigten Trainerduo Jens Frank und Holger Koth trainierten Brügger Team, das sich im Kreisoberhaus aktuell auf Rang 13 wiederfindet.

Verzichten muss Marco Sadowski auch heute auf die nach wie vor verletzten Fisnik Zejnullahu, Rejhan Zekovic und Manuel Sander. Fehlen werden auch Dennis Strongface (verhindert) sowie Bartos Mura, bei dem vieles auf einen Innenbandriss hindeutet. Hinter dem Einsatz von Onur Benli steht berufsbedingt noch ein dickes Fragezeichen. Klar ist hingegen, dass Simon Felbick den Platz zwischen den Pfosten einnehmen wird.

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