Lange Auswärtstour für Grube-Elf

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Sascha Hoffrogge (re.) und die FSV Werdohl II nehmen am Sonntag den zwölften Anlauf zum ersten Saisonsieg.

Werdohl - Im südlichsten Teil des Hochsauerlandkreises hofft die Zweitvertretung der FSV Werdohl den „ersten Deppen zu finden, der in dieser Saison gegen uns verliert“. So formuliert es jedenfalls FSV-Coach Uwe Grube, der am Sonntag mit seinen Schützlingen die lange Auswärtstour zum FC Nuhnetal (14.30 Uhr, Sportplatz Hallenberg) antritt, mit einem Augenzwinkern.

Von Lars Schäfer

Zwei Stunden An-, zwei Stunden Rückreise und dazwischen 90 Minuten Bezirksliga-Abstiegskampf – für diesen Aufwand am Allerheiligen-Wochenende will sich das Schlusslicht beim acht Punkte besser gestellten Tabellenzwölften mit dem ersten Saisonsieg belohnen. „Keiner will der erste Depp sein, der gegen uns verliert. Ganz sicher möchte das auch Nuhnetal nicht sein. Aber wir wollen uns jetzt endlich für zuletzt gute Leistungen selbst belohnen“, gibt sich Uwe Grube gewohnt kämpferisch. Laufbereitschaft, Kampfkraft und Willen – diese im Abstiegskampf nötigen Tugenden hatten die Werdohler zuletzt beim 2:2 gegen den SV Schmallenberg/Fredeburg verinnerlicht und auf den Platz gebracht. „Die Mannschaft lebt, die Stimmung im und die Beteiligung am Training ist gut. Wir wollen als Einheit nun wieder die Ärmel hochkrempeln, werden Nuhnetal hoffentlich alles abverlangen“, sagt der FSV-Trainer.

Mit welchem Personal der erste „Dreier“ verbucht werden soll, wird sich erst am Freitagabend, vielleicht sogar erst am Samstag nach Rücksprache mit FSV-Cheftrainer Marco Sadowski klären. Klar ist aber schon, dass Routinier Erhard Krengel wieder in das Aufgebot zurückkehrt und sich dem zuletzt engagierten Malocher-Fußball der FSV-Reserve anschließen soll.

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