FSV-Trainer Sander rechnet mit einem heißen Tanz

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Die FSV Werdohl um Marius Maus will in Eslohe für eine Vorentscheidung im Abstiegskampf sorgen.

Werdohl - Unter der Regie von Manuel Sander befindet sich die FSV Werdohl auf allerbestem Weg, das Ticket für eine weitere Spielzeit in der Fußball-Landesliga zu lösen.

Am Sonntag (15 Uhr) könnten die Kicker vom Riesei, die nach der Winterpause sieben von zwölf möglichen Punkten sammelten, einen weiteren und dann wohl auch schon vorentscheidenen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen, wenn sie beim Drittletzten BC Eslohe die Maximalausbeute einfahren sollten. Wenn.

In 20 absolvierten Partien sammelte der BC Eslohe unter Trainer Carsten Krämer lediglich 13 Zähler und ist bei schon neun Punkten Rückstand auf das rettende Ufer, an dem sich die FSV inzwischen komfortabel eingenistet hat, akut abstiegsbedroht. Soll die direkte Rückkehr in die Bezirksliga noch vermieden werden, müssen die Blau-Weißen am Sonntag gegen die Elf aus dem Lennetal unbedingt punkten. „Für die ist es ein Endspiel. Wenn sie gegen uns verlieren, sind es schon zwölf Punkte Rückstand. Von daher rechne ich damit, dass es zur Sache gehen und Eslohe uns alles abverlangen wird“, betont Manuel Sander.

Der FSV-Coach würde mit seinen Schützlingen nur allzu gerne für eine Vorentscheidung im Abstiegskampf sorgen, wäre im Vorfeld aber auch mit einem Remis nicht unglücklich: „Ein Punkt ist das Minimalziel, um die Distanz zu wahren.“

Vom zuletzt bewährten 4-4-2-System wird „Manni“ im Fun- und Sportpark Eslohe nicht abrücken, wird in der Startelf aber Änderungen vornehmen müssen. Weil sich Moritz Klamann beim letztwöchigen 2:1-Erfolg gegen den FC Wetter in der Nachspielzeit die „Ampelkarte“ einfing und Emin Günes am Sonntag privat verhindert sein wird, brechen im zentralen Mittelfeld zwei Leistungsträger weg.

Mögliche Kandidaten für die Position des „Sechsers“ sind Emre Aydin und Marcus Brüll, für die offensive Rolle in der Zentrale bieten sich Rejhan Zekovic und Semir Tuz an, zumal der in der vergangenen Woche privat verhinderte Falk Fischer wieder zum Aufgebot zählt.

Sturmtank „Bubi“ Topcu drängt sich nach seinem Siegtreffer gegen Wetter ebenfalls für einen Einsatz von Beginn an auf, wenngleich der Rückkehrer noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist und als „Joker“ momentan wertvoller erscheint. Verletzungsbedingt kein Thema ist der Einsatz von Flügelflitzer Catalano (Schambeinentzündung).

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