FSV in Hüsten: Das „nackte Ergebnis“ zählt

+
Ismail Uzunoglu (links) und die FSV Werdohl erwartet beim SV Hüsten ein kampfbetontes Spiel.

Werdohl - Die Worte von Carsten Minker lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. „Das ist ein unglaublich wichtiges Spiel für uns“, betont der Trainer der FSV Werdohl vor dem Auswärtsauftritt des Fußball-Landesligisten beim SV Hüsten am Sonntag (15 Uhr, Große Wiese).

Dass der Coach dem Duell mit dem Drittletzten der Tabelle so viel Bedeutung beimisst, verwundert bei einem Blick auf das Zahlenwerk kaum. Seit dem 2:1-Heimerfolg gegen den BSV Menden am 3. November kassierte die FSV gegen Dröschede, in Hünsborn, in Siegen und zuletzt beim Rückrunden-Auftakt gegen die SpVg Olpe vier Schlappen in Folge, fing sich dabei jedes Mal drei Gegentreffer. Mit einem Sieg gegen die Werdohler könnte der SV Hüsten, der als 14. den ersten Abstiegsplatz einnimmt, den Rückstand auf Werdohl von sieben auf vier Punkte reduzieren.

Für Minker ist der Schlüssel zum Erfolg in Hüsten, den Kampf anzunehmen, den der SV liefern wird. Zumal die Hausherren nach ihrer 0:5-Hinspielniederlage am Riesei mit der FSV noch eine Rechnung offen haben. „Es geht erst einmal ums nackte Ergebnis“, unterstreicht der FSV-Coach, dass spielerische Komponenten nicht im Mittelpunkt stehen werden. „Ich sehe uns fußballerisch schon etwas besser aufgestellt als Hüsten. Aber das ist zweitrangig“, macht Minker klar.

Um seine Schützlinge bestmöglich einzustellen, ließ der Werdohler Trainer sowohl am Mittwoch als auch im Abschlusstraining am Freitag auf dem inzwischen eher selten genutzten Naturrasenplatz am Riesei trainieren.

Denn auch die Partie in Hüsten wird mutmaßlich auf einer solchen Spielfläche ausgetragen. „Das wird für die Hüstener ein Vorteil sein, weil wir abgesehen von den beiden Einheiten in dieser Woche schon seit Ewigkeiten nicht mehr auf einem solchen Untergrund gespielt oder trainiert haben“, räumt Minker ein. So aber hatten die FSV-Akteure wenigstens in Ansätzen die Möglichkeit, sich an das veränderte Ballverhalten gegenüber einem Kunstrasenfeld zu gewöhnen.

In personeller Hinsicht sind Minkers Sorgen im Vergleich zur Vorwoche größer geworden. Matthes Schröder liegt mit Verdacht auf Blinddarmentzündung im Krankenhaus, Rejhan Zekovic fällt mit einem Muskelfaserriss aus, Dominik Franz war die ganze Woche krank geschrieben, ist damit ebenfalls nicht dabei. Und schließlich ist auch der Einsatz von FSV-Kapitän Manuel Sander, der wegen Knöchelproblemen mit dem Training aussetzte, unwahrscheinlich. - cm

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare