FSV Werdohl trotzt Erndtebrück II 2:2-Remis ab

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Murat Kaya und die FSV Werdohl trotzten dem Spitzenreiter aus Erndtebrück ein 2:2-Unentschieden ab.

Werdohl -  Achtungserfolg für die FSV Werdohl: Gegen den TuS Erndtebrück II, Spitzenreiter der Fußball-Landesliga, erreichte die Mannschaft von Trainer Carsten Minker im heimischen Riesei-Stadion am Sonntagnachmittag ein 2:2 (2:2)-Unentschieden.

Die Werdohler setzten von Beginn an die Maxime gut um, dem Favoriten möglichst wenig Torchancen anzubieten. Die erste Möglichkeit von Mike Brado in Anschluss an einen Freistoß war eher harmloser Natur und für FSV-Torhüter Marcus Grete kein Problem. Nach 24 Minuten war es dann Pech, als Matthes Schröder eine Flanke von Lukas Faak zur Erndtebrücker 1:0-Führung ins eigene Tor verlängerte (24.). Die Hausherren reagierten aber nicht geschockt, sondern erzielten beinahe im direkten Gegenzug den Ausgleich. Nach einem Freistoß von Marius Maus köpfte FSV-Kapitän Manuel Sander ein (26.).

Die Gäste hatten ihrerseits ebenfalls eine schnelle Antwort parat. Nur sechs weitere Minuten vergingen, ehe Lukas Faak Grete per Lupfer überwand (32.) – erfolgreicher Abschluss eines Konters. Doch erneut gelang den Werdohlern der schnelle Ausgleich. Noch vor dem Seitenwechsel drehte sich FSV-Angreifer Damiano Intravaia um seinen Gegenspieler herum und setzte einen verdeckten Flachschuss zum 2:2 ins kurze Eck (38.). „Es war glücklich für uns, dass wir nach den Gegentreffern schnell zurückgekommen sind“, konstatierte Carsten Minker nach dem Schlusspfiff.

Seine Schützlinge starteten mit Simon Felbick im Tor in die zweiten 45 Minuten. Grete hatte sich am Ellenbogen verletzt und musste in der Kabine bleiben. Und es dauerte nicht lange, bis Felbick den Ball aus dem Netz holen musste. Doch das Schiedsrichter-Gespann entschied nach dem Kopfballtreffer von Alexander Husser auf Abseits (50.). Kurz darauf hatten die Gastgeber durch Emre Aydin die Riesenchance zur Führung, doch der Mittelfeldakteur schoss TuS-Keeper Jonas Tersteegen an (57.).

Mit viel Einsatz und taktischer Disziplin schaffte es die FSV, die Wittgensteiner vom eigenen Gehäuse fern zu halten, auch wenn der Tabellenführer mehr Ballbesitz verzeichnete. Vielmehr waren es die Werdohler selbst, die nach Kontergelegenheiten über Dustin Langenberg und Redouane El Alami (81.) sowie Intravaia (89.) den Siegtreffer auf den Füßen hatten. Am Ende blieb es aber beim 2:2-Remis – „ das war letztendlich leistungsgerecht“, ordnete der Werdohler Coach das Resultat ein. - Von Christian Müller

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