FSV Werdohl besiegt Watzke-Klub und freut sich auf Top-Spiele

Auch die Tipps von Vater „Aki“ Watzke in der Halbzeitpause halfen Sohn Andre und seinem Team gegen die FSV Werdohl nicht weiter.

WERDOHL - Diese Serie ist mehr als respektabel. Seit sieben Spielen ist die FSV Werdohl nun ungeschlagen, hat dabei 15 Punkte geholt und sich in der Tabelle auf Rang fünf empor gearbeitet. Der Lohn wartet nun an den kommenden drei Wochenenden.

An diesen Wochenenden darf die Elf von Trainer Carsten Minker drei Spitzenspiele in Serie bestreiten. Zunächst erwarten die Werdohler am nächsten Sonntag den Tabellenzweiten BSV Menden, dann kommt der Rangdritte Borussia Dröschede zum Kreisderby ins Riesei-Stadion. Anschließend geht es zum Tabellennachbarn nach Hünsborn.

„Ein noch viel wichtigerer Aspekt ist, dass wir bisher in allen zwölf Spielen Chancen auf Punkte hatten“, sagt FSV-Trainer Carsten Minker und fügt hinzu: „Das ist eine absolut tolle Bilanz für die Jungs.“ Schließlich waren die Werdohler im Sommer von vielen Ligakonkurrenten sogar als Abstiegskandidat gehandelt worden. „Wenn wir vor der Saison gesagt hätten, dass wir nach zwölf Spielen die beste Offensive und die drittbeste Defensive der Liga stellen würden, das hätte uns doch niemand abgenommen“, weiß Minker.

Ein Mittel zum Erfolg in Erlinghausen sei das sofortige Gegenpressing nach Ballverlusten gewesen. „Da haben immer zwei, drei Leute sofort attackiert. Das hat gut geklappt, steht und fällt aber auch mit dem Gegner. Das müssen wir weiter verfeinern“, sagt der FSV-Coach. Schließlich waren Erlinghausens Mittel arg beschränkt. Dass die jüngsten Werdohler Erfolge aber nicht nur an der Schwäche der Gegner liegen, zeigt vielleicht das sonntägliche Ergebnis des SuS Niederschelden. Die Siegerländer, die am Riesei noch eine 1:5-Pleite kassiert hatten, rangen nun dem BSV Menden, dem nächsten FSV-Gegner, immerhin einen Zähler ab.

Wie dem auch sei: Die positive Bilanz der Mannschaft hängt nicht zuletzt auch von der positiven Entwicklung einzelner Spieler ab. „Redouane El Alami hat im Zentrum wirklich gut gearbeitet und kaum einen Zweikampf verloren“, lobt Minker. Zudem nutzte Rechtsverteidiger Dustin Langenberg vor allem in der ersten Halbzeit die Freiräume auf seiner Seite. „Er ist ein paar Mal die Linie gut durchgelaufen und hat richtig gute Bälle auf Sander, Tuz und Krämer gespielt. Dabei ist er von Klamann und El Alami sogar noch ein paar Mal übersehen worden. Klar waren wir dadurch ein wenig rechtslastig, aber wenn es geht, dann muss man es auch nutzen“, meint Minker. Wieder stark war auch der Auftritt von Allrounder Marius Maus, der sich diesmal auf der Innenverteidigerposition wiederfand. „Das war jetzt bereits die sechste Position, die er in dieser Saison gespielt hat. Er hat eine überragende Entwicklung genommen, nachdem er im ersten halben Jahr unter meiner Regie nicht zur Verfügung stand. Ich kann ihn hinstellen, wo ich will, ich weiß, was ich kriege“, lobt Minker seinen Schützling. - Von Stefan Herholz

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