Fußball, Landesliga

FSV vor schwieriger Prüfung

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Der Einsatz von FSV-Angreifer Philipp Gryn (links) für die Partie gegen den VfL Bad Berleburg ist gefährdet.

Kreisgebiet – Die letzten Auftritte des FSV Werdohl, gerade der 4:1-Auswärtserfolg beim BSV Menden am letzten Wochenende, stimmten das Trainergespann Nils Böttcher/Marco Polo sehr zufrieden.  „Wir haben jetzt drei sehr gute Spiele gemacht und wirklich überzeugend gespielt. Aber genau darin liegt auch die Gefahr, die Spieler dürfen jetzt nicht nachlassen, ansonsten gehen wir am Sonntag leer aus“, erklärt Böttcher.

Die Werdohler empfangen am Riesei die formstarke Mannschaft vom VfL Bad Berleburg (Sonntag, 15 Uhr), die in den letzten fünf Spielen satte 13 Punkte sammelte und in der Tabelle auf dem fünften Platz rangiert. Ein besonderes Ausrufezeichen setzten die VfL-Spieler zur Wochenfrist, als der Tabellenführer aus Gerlinghausen mit 2:4 das Nachsehen hatte. „Die Mannschaft ist sehr laufstark und zudem taktisch super eingestellt. Diese Mischung ist immer gefährlich“, weiß Böttcher um die Stärken des Gegners.

Bereits im Hinspiel war das Spiel lange Zeit ausgeglichen, die FSV-Akteure behielten letztlich mit 2:0 die Oberhand. Damals lagen die Bad Berleburger noch recht deutlich hinter der Böttcher/Polo-Elf, mittlerweile hat die Mannschaft von Martin Uvira drei Zähler mehr auf der Habenseite als die Werdohler. Allerdings ist das Tabellenmittelfeld der Landesliga sehr eng zusammengerückt, die Plätze drei und acht trennen lediglich fünf Zähler.

Einsatz von Philipp Gryn fraglich

Beim ersten Aufeinandertreffen fehlte den Kurstädtern mit Ahmad Ibrahim ihr überragender Akteur, der Stürmer erzielte in dieser Spielzeit bereits 19 Treffer. „In der Verteidigung müssen wir hellwach sein“, warnt der FSV-Übungsleiter. Aufseiten der Werdohler steht „Apo“ Sarantidis dem VfL-Angreifer Ibrahim in Sachen Torgefahr in nichts nach – der Grieche traf 18 Mal ins Schwarze. In Menden kam der Torjäger jedoch nur von der Bank, Philipp Gryn und Andre Schüngel bildeten das Werdohler Angriffsduo und überzeugten mit einem guten Kombinationsspiel gepaart mit einer großen Torgefahr.

Doch der Einsatz Gryns steht für das Heimspiel am Riesei auf der Kippe, der schnelle Angreifer absolvierte in dieser Woche lediglich Lauftraining. „Apo ist aber eh immer eine Option für die Startelf, egal ob Philipp Gryn ausfällt oder nicht“, sagt Böttcher. Definitiv fehlen werden Melih Akdeniz und Stavros Karagiorgidis.

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