HSV Werdohl gegen Dortmund zurück am Riesei

Die HSV Werdohl/Versetal ist zurück in der Sporthalle am Riesei und will dort anknüpfen, wo sie gegen Eiserfeld, Hattingen und Oberaden aufgehört hat. Aus den vergangenen drei Heimspielen holte die Henning-Sieben immerhin fünf Punkte.

Werdohl - Die Sporthalle am Riesei ist nach der Behebung des Wasserschadens für den Sport wieder freigegeben – rechtzeitig vor dem Heimspiel von Handball-Verbandsligist HSV Werdohl/Versetal gegen den OSC Dortmund (19 Uhr) am Samstag. „Endlich wieder zu Hause“, ist der HSV-Trainer Kai Henning dankbar für die rasche Rückkehr. „Das ist wieder ein ganz anderes Gefühl – halt ein richtiges Heimspiel“.

Das ist aber auch das Positivste hinsichtlich der Rahmenbedingungen vor der Partie gegen den favorisierten Tabellendritten. Denn ansonsten bleibt der HSV das Pech weiter treu. Jugoslav Lakic fällt krankheitsbedingt aus. Michel Lengelsen hat noch mit den Nachwirkungen seines grippalen Infekts zu kämpfen, und ob Tim Gurol nach seiner muskulären Verletzung einsetzbar ist, scheint unwahrscheinlich. „Das macht eigentlich nicht viel Sinn“, gibt Henning zu.

Damit ist die Liste der angeschlagenen Spieler noch nicht abgeschlossen, denn auch Torjäger Marc Bardischewski hat es erwischt. Er steckte im Montagstraining einen „Pferdekuss“ ein. Henning glaubt aber an einen Einsatz seines Shooters, schließlich könne man, wenn alles gut läuft, den Tabellendritten ärgern und vielleicht Bonuspunkte „einsacken“.

Diese These ist nicht aus der Luft gegriffen. Gegen Haltern-Sythen, den Tabellenzweiten, schrammten Bardischewski und Co. nur knapp an einer Sensation vorbei. Letztlich war es die ausgedünnte Bank, die den entscheidenden Unterschied machte. „Da war wirklich mehr drin“, ärgert sich Henning, dass die tolle Leistung am zurückliegenden Spieltag nicht mit etwas Zählbarem belohnt wurde.

Beim Vergleich des HSC Haltern-Sythen mit dem OSC Dortmund sieht der Werdohler Trainer den OSC in der stärkeren Position. „Von der reinen Papierform her sind die Dortmunder noch stärker besetzt“, sagt er, weiß aber auch, dass sich die Dortmunder jedes Jahr schwer tun, den ganz großen Wurf zu landen.

„Die halten das Tempo über 60 Minuten hoch, tun sich auswärts aber einen Tick schwerer als zu Hause“, beschreibt Henning den personell glänzend besetzten Kontrahenten aus dem Ruhrgebiet.

Bei vier Punkten Vorsprung auf den Verfolger aus Höchsten ist die HSV noch nicht gesichert. Schließlich sind noch sechs Partien zu absolvieren. „Ein, zwei Spiele sollten wir mindestens noch gewinnen“, rechnet der Coach vor und wünscht sich, dass Höchsten gegen Haltern unterliegt. - von Markus Jentzsch

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