Hallenfußball

Bergstadt-Trio weiter: RWL II, TSV und SCL sichern sich Ticket für Plettenberg

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Fairness trotz großen Kampfes: Die Schiedsrichter sprachen im gesamten Turnierverlauf nur zwei Zeitstrafen aus.

Lüdenscheid - In der Gruppe 4 des Volksbanken-Wintercup war man vergebens auf der Suche nach Spannung. Welche Mannschaften die Gruppe dominierten, lesen Sie hier: 

Gleich fünf Mannschaften aus Lüdenscheid, dazu drei weitere aus dem hiesigen Kreis – angesichts von so viel Lokalkolorit war es schon eine herbe Enttäuschung, wie wenig Zuschauer (rund 100 zahlende Besucher) sich im Verlauf des Samstagnachmittags zu den Spielen der Vorrundengruppe 4 (Gruppe „Menshen Entsorgung“) in der Sporthalle des BGL einfanden. So kam kaum einmal Stimmung auf, zumal sich auch die sportliche Spannung in Grenzen hielt. 

Denn bereits vor der Schlussrunde, also den letzten vier Begegnungen, standen mit RW Lüdenscheid II, TSV Lüdenscheid und SC Lüdenscheid die drei Qualifikanten für den Regionalcup am 18. Januar in Plettenberg fest. Positiv hingegen: Es ging fair zur Sache, sodass in den 28 Partien lediglich zweimal eine Zeitstrafe ausgesprochen werden musste. 

Vorne wegmarschierte von Beginn an der B-Ligist vom Nattenberg, punktuell verstärkt mit Akteuren aus dem Bezirksliga-Kader. Das Dilmen-Team knüpfte nahtlos an seine starken Vorstellungen von den Stadtmeisterschaften an, blieb in seinen sieben Spielen gleich sechsmal siegreich. Lediglich in Runde 5 gaben sich die Rot-Weißen ein Blöße: Im wohl besten Spiel des Turniers hieß es gegen den TSV 1:1. Auch der TSV blieb letztlich ungeschlagen, hatte sich nur in seinem ersten Match gegen den TuS Stöcken-Dahlerbrück beim 1:1 eine weitere Punkteteilung geleistet. 

31. Volksbanken-Wintercup: Vorrundengruppe 4 in Lüdenscheid

Die dritte Fahrkarte für Plettenberg ging an den SC Lüdenscheid. Das Thielicke-Team war mit einem 1:1 gegen den FC Altena (Ausgleich erst sechs Sekunden vor Schluss) und 0:1 gegen den TSV zwar mäßig gestartet, gewann dann aber viermal in Folge. So war in der letzten Runde gar noch der Sprung auf Platz zwei möglich, doch gegen RWL II setzte es eine knappe 2:3-Niederlage. 

Ernüchternd verlief hingegen der Auftritt des TuS Stöcken-Dahlerbrück. Zwar startet der A-Ligist mit vier Punkten aus seinen ersten zwei Spielen noch vielversprechend, doch dann ging es rapide ab. Zum einen machten sich Strapazen vom Enneper Mitternachtsturnier bemerkbar, zum anderen gaben Klatt und Co. mächtig Gas beim Verzehr von Gerstensaft. Und das zeigte sich insbesondere in den Schlussrunden, als die jeweiligen Gegner SV Hellas (1:0, zugleich der einzige Turniertreffer der Hellenen) und TSKV Altena (3:1) gegen den TSD zu ihren einzigen Siegen des Tages kamen. Und auch der erhoffte Trostpreis blieb den Stöckenern letztlich verwehrt, denn den Besuch bei der Krombacher Brauerei, der unter den Viert- bis Achtplatzierten verlost wurde, sicherte sich der SV Hellas Lüdenscheid. 

Starker Auftritt: Die Spieler des FC Altena konnten sich über ein ordentliches Abschneiden freuen.

Sehr achtbar aus der Affäre zogen sich hingegen zwei weitere Vertretungen. Polonia belegte mit drei Punkten Rückstand auf den SCL Rang vier, hatte ausgerechnet im direkten Duell seinen einzigen richtigen Aussetzer, als es in der torreichsten Partie der Veranstaltung eine 0:7-Pleite setzte. Direkt dahinter auf Platz fünf folgte mit dem C-Ligisten FC Altena 69 das klassentiefste Team der Gruppe. Mirko Glörfeld und Mitspieler strichen immerhin sieben Zähler ein – das konnte sich sehen lassen.

Eindrücke von den anderen Vorrundengruppen, unter anderem mit PAS Plettenberg, gibt es in den Videos:

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