Rot-Weiß ausgerechnet zum Angstgegner nach Schönau

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Machte zuletzt mit feiner Leistung und zwei Toren im Test gegen den TuS Plettenberg auf sich aufmerksam: RWL-Kicker Hatem Jindou.

Lüdenscheid - „Eigentlich freut man sich nach so langer Pause ja, dass es endlich weitergeht, aber diesmal?“, ist die Vorfreude von Rot-Weiß Lüdenscheids Trainer Thomas Dregger vor der Saisonfortsetzung am Sonntag gedämpft: Aus gutem Grund, denn die Rot-Weißen müssen bei den VSV Wenden (15 Uhr, Sportplatz In der Wiemecke) in Schönau antreten.

Von Jörg Hellwig

Und dort war für die Lüdenscheider eigentlich nie etwas drin. „Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass wir da jemals Punkte geholt haben“, sagt „Dreggi“, will das „Gesetz der Serie“ aber gern durchbrechen, obwohl die Begleitumstände nicht gerade für die Bergstädter sprechen. Die müssen nach dem 2:2 im Hinspiel nämlich mit einem Schmalspuraufgebot anreisen: Neben den verletzten Georgios Vassos (Bänderanriss), Lars Scheerer (Schulterverletzung) und Torjäger Ewald Platt (berufsbedingt) sowie Neuzugang Roman Klukowski (erst ab April spielberechtigt) müssen die Bergstädter zumindest zunächst auch auf Mark Sattler verzichten, der sich zwei Wochen mit einer hartnäckigen Erkältung herumgeplagt hat und entsprechenden Trainingsrückstand aufweist.

„Da werden wir personell wieder improvisieren müssen“, meint Trainer Dregger. Top-Torjäger Platt, mit 16 Treffern auf Platz zwei der Torschützenliste, wird wohl von Marcel Schönrath in der Spitze vertreten, nachdem sich seine Rückenprobleme, die beim 3:1-Testsieg über den TuS Plettenberg eine frühe Auswechslung erzwangen, in dieser Woche nicht mehr bemerkbar gemacht haben. Während sich die Viererabwehrkette praktisch von selbst aufstellt, wird’s mit der Rückkehr von Timo Sommer ins Mittelfeld trotz der aktuellen Ausfälle dort wieder „enger“.

Obwohl das Duell des Tabellenneunten gegen den -achten ein Spiel absolut auf Augenhöhe sein sollte, hat „Dreggi“ höchsten Respekt vor den Wendenern, die sich bislang zweifellos auch etwas unter Wert verkauft haben. Obwohl der Platz in Schönau erst spät wieder bespielbar war, zeigten sich die VSV in der Vorbereitung in bemerkenswerter Form, kanzelten u.a. auch Landesligist Hünsborn ab. In exzellenter Form dabei: Torjäger Luca D’Aloia und der Ex-Meinerzhagener Hakan Demir. „Die müssen wir auf jeden Fall in den Griff bekommen“, sieht der RWL-Coach Grundvoraussetzungen für Zählbares.

RWL: Brackmann, Forkel – Maas, Dunkel, Katsaros, Besiirlioglu, Sommer, El Hadje, Jindou, Carbotta, Urbas, Schönrath, Haering, Albrecht, Rizzi

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