Dominik Krämer steigt bei der FSV Werdohl wieder ein

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Routinier Dominik Krämer steigt am Dienstag nach seiner studienbedingten Auszeit wieder ins Training ein, so dass Trainer Carsten Minker eine weitere Mittelfeld-Alternative erhält.

WERDOHL -  Dem Fußball-Landesligist FSV Werdohl bietet sich überraschend noch eine weitere personelle Alternative. Routinier Dominik Krämer, der sich im Sommer studienbedingt bis auf weiteres eine Fußballpause verordnet hatte, wird am Dienstag wieder ins Training einsteigen.

„Ich bin vor zwei Wochen schon einmal aus Spaß beim Training gewesen, um die neuen Jungs kennen zu lernen“, erzählt der 28-Jährige, der noch bis Samstag studienbedingt seine nächste Präsenzphase in Düsseldorf absolviert. Damit hat er dann bereits die Hälfte seines Kompakt-Fernstudiums an der Hochschule Berlin geschafft, und da er zeitlich dann nicht mehr so intensiv gebunden ist, will er nun seine Fußballschuhe aus dem Schrank kramen. „Ich werde jetzt wieder so viel wie möglich trainieren“, kündigt Dominik Krämer an, der bisher 212 Spiele für die erste Mannschaft der FSV Werdohl absolviert hat. „Es gibt aber keinen Zeitpunkt ‘X’, ab dem ich wieder mit dabei bin“, fügt Krämer hinzu – wohlwissend, dass der Weg zurück in die Landesliga-Elf für ihn wohl mit Sicherheit über die Reserve führen wird. Dass die zusätzliche Alternative am Riesei willkommen ist, daran besteht aber kein Zweifel. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass Dominik wieder anfängt. Jetzt müssen wir aber erst einmal ein Trikot für ihn besorgen“, sagt der Sportliche Leiter Uli Sauerborn. Auf die „22“ auf dem Rücken muss Krämer aber verzichten, die hat inzwischen Matthes Schröder „geerbt“. „Carsten Minker hat mir heute morgen die Liste mit den Rückennummern zugemailt“, sagt Krämer und fügt hinzu: „Ich muss mir noch eine neue aussuchen.“

von Stefan Herholz

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