HSV verlängert mit Trainer Friedhelm Ziel

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„Es macht Spaß, diese Mannschaft zu trainieren“, sagt Friedhelm Ziel. Der Trainer des Handball-Verbandsligisten HSV Plettenberg/Werdohl hat seine Zusage für die Saison 2015/16 gegebenauch im Falle eines Abstiegs. -

Werdohl - Friedhelm Ziel scheint sich beim Verbandsligisten HSV Plettenberg/Werdohl wohlzufühlen. Wenige Wochen nach seinem Amtsantritt hat der Lüdenscheider „Handball-Fuchs“ der HSV bereits für die nächste Spielzeit seine Zusage gegeben – unabhängig von der Ligazugehörigkeit. „Es macht Spaß, diese Mannschaft zu trainieren“, sagt Friedhelm Ziel, der seiner Sieben in der kurzen Zeit unter seiner Regie bereits deutliche Fortschritte attestiert.

Von Markus Jentzsch

Während Ziel die spielfreie Zeit um Weihnachten herum nutzte, um Bardischewski und Co. fit für das Projekt Klassenerhalt zu machen, klopfte der HSV-Vorstand die Personalien ab. Dabei kam nicht nur ein kategorisches „Ja“ des Trainers heraus, sondern der komplette Kader sagte für die Verbandsliga zu. Im Falle eines Abstiegs in die Landesliga, ergänzte der Vorsitzende Alexander Griessl, müssten nochmals Gespräche mit zwei, drei Spielern geführt werden. Nichtsdestotrotz kann der Vorstand mit dem aktuellen Status und einer damit verbundenen Planungssicherheit zufrieden sein.

Vorstand und Trainer sprechen offenbar die selbe Sprache, haben ähnliche Vorstellungen. Friedhelm Ziel würde nicht nur die Mannschaft fordern, dem Vorstand gegenüber mache der Coach des Verbandsligateams ebenfalls klar, wie er sich die Rahmenbedingungen vorstelle. Was die Führungsspitze dabei beeindruckt, ist die Tatsache, dass Ziel seinen Forderungen auch die entsprechenden Taten folgen lässt. Als absolut professionell bezeichnet Griessl die Arbeit des Verantwortungsträgers auf der Bank und zieht daraus seine Schlüsse. „Wir halten die Klasse“, sagt der Vorsitzende und unterstreicht, dass er sicher ist, dass der erkennbare Aufwärtstrend weitergehe.

„Wir entwickeln uns ständig weiter. Und das ist gut so. Wir dürfen nur nich vergessen, zwischendurch Punkte einzusammeln“, bilanziert Friedhelm Ziel, wenn er auf die vergangenen Wochen blickt. Akribisches Arbeiten liegt dem HSV-Trainer im Blut. Und bei der HSV scheint er für eine Mannschaft verantwortlich zu sein, „die zuhört und sehr zielstrebig handelt“, stellt der Lüdenscheider fest. Das seien unter anderem entscheidende Faktoren, die ihn dazu veranlässt hätten, sich länger an die HSV zu binden. Grundsätzlich sei er bestrebt, das Maximum aus den vorhandenen Ressourcen herauszukitzeln. Kurz- wie mittelfristig ist noch Luft nach oben, meint Ziel und bezieht sich damit auf diese und die kommende Spielzeit.

Mittelfristig möchte er ein umfassendes Konzept umsetzen, die HSV fit für ihre Träume machen. Sich mit dem bereits Erreichten zufrieden zu geben, ist nicht Ziels Art. Er schaut nach vorn, in diesem speziellen Fall nach oben. Er analysiert, wie Ober- und Reagionalligisten arbeiten, was man sich abschauen könne, um die HSV voranzubringen. Im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten wolle man den Kader für die kommende Saison personell verstärken, erklärt Alexander Griessl hierzu. Kurzfristig sieht der Vorstand keinen Handlungsbedarf. Außerdem wird Rückkehrer Marcel Kämmerer zu Beginn der Rückrunde spielberechtigt sein und dann mit Dominik Meckel das Keeper-Gespann bilden.

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