Handball

Das Spieltempo im Blickpunkt

+
Detlev Nebert, Trainer der HSG-Frauen, möchte mit seinem Landesliga-Team in der Vorbereitung vor allen Dingen am Tempospiel arbeiten.

Lüdenscheid – Die Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums bleibt aufgrund der Sommerferien die nächsten zwei Wochen geschlossen. Diese Tatsache ist jedoch nicht weiter von Bedeutung, in den kommenden Tagen werden die Handballerinnen der HSG Lüdenscheid die Turnschuhe mit Jogging-Utensilien tauschen und an der Kondition arbeiten, um topfit ab Mitte September in die Landesliga-Spielzeit zu starten.

„Wir werden viel an der Antrittsschnelligkeit arbeiten. Die Beschleunigungsphase ist entscheidend beim Handball, wir wollen das nochmals optimieren. Durch gut gespielte Gegenstöße sind wir bereits in der letzten Saison zu einfachen Toren gekommen“, setzt HSG-Trainer Detlev Nebert ein klares Augenmerk auf die Antrittsschnelligkeit seiner Frauen. Diese war bereits in der letzten Saison ein Grund für das gute Abschneiden und den dritten Tabellenrang am Ende der Spielzeit.

Ziel ist ein guter Saisonstart

Dabei will Nebert zu Saisonbeginn unbedingt die schwächeren Ergebnisse im letzten Saisondrittel vergessen machen, als die Bergstädterinnen dreimal in Folge als Verliererinnen die Platte verließen. „Wir wollen definitiv nicht so beginnen wie wir die letzte Spielzeit beendet haben. In der Hinrunde hatten wir vielleicht noch etwas den Bonus, unterschätzt zu werden, und haben 16 Punkte gesammelt. Die Rückrunde war dann deutlich wackliger mit zehn Zählern, auch wenn wir natürlich froh über das Endresultat waren. Unser Saisonziel ist, uns im oberen Tabellendrittel zu platzieren“, zeigt sich der Übungsleiter zufrieden und gleichzeitig angriffslustig.

Das Gros des Kaders bleibt für das ambitionierte Saisonziel erhalten, lediglich Annika Gruhn und Franziska Mühlbauer sind nicht mehr an Bord, Neuzugänge gibt es bis dato allerdings noch nicht zu verzeichnen. Einen Nachteil sieht Nebert darin nicht, vielmehr entsteht dadurch die Möglichkeit, bereits Erlerntes noch weiter zu vertiefen, da der Kader die Abläufe kennt und die Abstimmung untereinander auch gut ist. Des Trainers Credo lautet dabei: „So einfach wie möglich, so kompliziert wie nötig“. „Es bringt nichts, Angriffsvarianten aus der Bundesliga zu kopieren, weil diese sehr aufwendig sind und wir zudem nicht fünfmal die Woche trainieren, die Gegnerinnen auch andere Bewegungen in den höheren Klassen draufhaben. Wir trainieren lieber unsere Stärken und wollen in der Defensive weiterhin geordnet stehen“, erklärt Nebert. Doch bevor es zurückgeht in die Halle und auch ein Ball wieder ins Zentrum rückt, werden die Frauen erst einmal viel Laufarbeit leisten müssen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare