Reitsport

„Das war der Hammer“ - Ossenberg-Engels mit Sieg in Wiesbaden

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Das Team aus der Burgstadt landete beim Pfingstturnier in Wiesbaden auf Rang drei.

Wiesbaden – „Das war der Hammer. Ich beginne erst jetzt so richtig zu realisieren, was uns da am Wochenende gelungen ist“, sagt Longenführerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels vom RV Altena. Gemeinsam mit Pferd Caram und Voltigiererin Jolina Ossenberg-Engels siegte sie am Wochenende beim Masterclass-Turnier in Wiesbaden.

Bisher hatte Jolina Ossenberg-Engels für diese Saison keine großen Ziele. Es ist das erste Jahr für die junge Dahlerin im Einzelvoltigieren. „Reinkommen und mal gucken“ lautete das Motto. Und nun, ganz plötzlich, sieht das anders aus. Sogar einen Treppchenplatz bei der Deutschen Meisterschaft trauen Experten ihr inzwischen zu. Am Samstagabend in der hessischen Landeshauptstadt ließ die Altenaerin die Konkurrenz erblassen und siegte mit deutlichem Abstand. Vor ihr starteten nationale und internationale Größen wie Alina Ross, Corinna Knauf und Stefanie Harwardt. Alle haben sie bereits internationale Erfahrung, alle sind sie im Bundeskader. Und dann kam Ossenberg-Engels, die vor allem eines haben wollte: Spaß. Strahlend lief die Dahlerin in den Zirkel ein. Als Lara Croft zeigte sie eine energiegeladene und ausdrucksstarke Kür.

Weltklasse-Wertung für Ossenberg-Engels

Dafür gab es durchgehend Noten über 8,0 – das ist Weltklasse-Niveau. „Ich habe mich so wohl gefühlt. Caram hatte mit der Kulisse mit Flutlicht und Open-Air gar keine Probleme und ich konnte einfach turnen“, erzählte Ossenberg-Engels. Am Sonntag im zweiten Durchgang lief es nicht so ganz perfekt. Wer genau hinsah, konnte zwei minimale Fehler erkennen, doch den Sieg ließ sich Ossenberg-Engels nicht nehmen. Nicht ganz so rund lief es beim Team. Pferd Cairo und die Voltigierer waren deutlich angespannter. Das Ambiente machte die international noch eher unerfahrene Gruppe sichtlich nervös. Am Samstagabend führte das zu einem Sturz. Das Team aus der Burgstadt landete auf Rang drei. Am Sonntag konnten sie dann jedoch zeigen, was in ihnen steckt. Fehlerfrei mit einer schönen Kür zum Thema Leben platzierten sie sich hinter den Junioren-Europameistern aus Nordheim an zweiter Stelle. In der Gesamtwertung blieben sie jedoch auf Rang drei und mussten noch das Team aus Köln-Dünnwald ziehen lassen.

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