RV Altena plant ein Voltigierturnier

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Der RV Altena lädt für Ende September zum ersten Voltigierturnier seit Beginn der Corona-Pandemie ein.

Altena - Der Reitverein Altena will es wagen. Für Ende September laden die Burgstädter zum ersten Voltigierturnier seit Beginn der Corona-Pandemie ein. Bisher ist es das erste Turnier im Umkreis von gut 100 Kilometern, das angemeldet wurde. Neben den Altenaern hat bislang lediglich der RV Westenholz eine Veranstaltung angemeldet.

Voltigieren ist anders als Reiten. Es ist gerade im Gruppenbereich ein absoluter Kontaktsport. Da eine Gruppe aus bis zu zehn Voltigierern plus Longenführer besteht, sind zudem gleich recht viele Menschen vor Ort. Eine Herausforderung. „Wir haben uns ganz genau überlegt, wie wir es machen können. Wir haben Anregungen auf Reitturnieren gesammelt und uns intensiv beraten. Denn eines ist klar: Die Gesundheit steht an oberster Stelle“, betont Claudia Döller-Ossenberg-Engels. Dennoch sei ein Turnier wichtig – vor allem für die Pferde. „Wir haben einige neue Pferde, die dringend Erfahrung brauchen. Aus Spitzensportsicht ist die Saison so gut wie gelaufen. Aber gerade, weil der Fokus schon auf 2021 liegt, sind kleine Starts wichtig. Turnierbedingungen sind für Pferd und Mensch einfach anders“, so Döller-Ossenberg-Engels.

Ein normales Turnier, wie man es von den Altenaern gewöhnt ist, wird es jedoch nicht geben. Es wird eher eine Veranstaltung im XXS-Format. Und die Regeln sind streng. Jede Gruppe darf maximal vier Begleitpersonen mitbringen. Jeder Teilnehmer/Besucher wird bereits bei der Einfahrt aufs Turniergelände registriert und mit einem farbigen Bändchen ausgestattet. Die An- und Abreisezeiten sind genau geregelt, sodass niemand länger als nötig auf dem Gelände ist und die Personenzahlen so streng kontrolliert werden können. „Wir werden da wirklich sehr genau sein. Externe Zuschauer sind folglich nicht möglich“, gibt Döller-Ossenberg-Engels die Richtung vor.

Auf dem gesamten Gelände wird es zudem Einbahnstraßen-Regelungen geben und im Gebäude eine Maskenpflicht. „Auch wenn die Corona-Schutzverordnung gelockert wurde, werden wir sehr genau auf die Einhaltung achten und eher strenger als entspannter sein. Wir sind uns der Verantwortung bewusst“, betont die Veranstalterin. Um möglichst vielen Teilnehmern eine Startmöglichkeit zu bieten, geht es bereits am Mittwoch, 23. September, los. Dann wird es ab dem Nachmittag Angebote für Einzel- und Doppelvoltigierer im Breitensportbereich geben. Eingeladen sind insbesondere Teilnehmer aus der näheren Umgebung.

Am Wochenende folgt dann die Hauptveranstaltung. „Es wird erst einmal nur Angebote für den Leistungssportbereich geben. Die Startplätze sind zudem stark reglementiert. Es dürfen beispielsweise nie mehr als fünf Gruppen an einer Prüfung teilnehmen“, erklärt Döller-Ossenberg-Engels.

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