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Das Turnier auf der Reitanlage in Küntrop war vor allem für die westfälischen Voltigierer von großer Bedeutung. Denn in einigen Prüfungen ging es um die Qualifikation für Cups und Meisterschaften. 

Küntrop - Weit mehr als 500 Voltigierer traten am Wochenende beim Voltigierturnier des Reitvereins Altena auf der Anlage in Küntrop gegeneinander an. Insbesondere am Sonntag bekamen die zahlreichen Zuschauer dabei Sport auf Spitzenniveau geboten.

„Wir sind wirklich begeistert, wie gut unsere Veranstaltung angenommen wurde. Zum Teil mehr als drei Stunden Anfahrt haben die Teilnehmer auf sich genommen“, freute sich die Voltigierbeauftragte Claudia Döller-Ossenberg-Engels. Das Turnier auf der Reitanlage in Küntrop war vor allem für die westfälischen Voltigierer von großer Bedeutung. Denn in einigen Prüfungen ging es um die Qualifikation für Cups und Meisterschaften. 

Die M-Gruppen beispielsweise kämpften um ein Ticket für den Westfalenpokal, der im Rahmen der Westfälischen Meisterschaften ausgetragen wird. In dieser Prüfung siegte das Team 1 des Reitvereins Auf der Gethe Sprockhövel vor der 3. Mannschaft aus Ravensberg-Borgholzhausen und der 1. Mannschaft des Reitvereins Dortmund-Barop. Für die L-Gruppen ging es um die Qualifikation zum Nachwuchsförderpreis. Dieser wird im Rahmen der Westfälischen Juniormeisterschaft ausgetragen. Diese Prüfung entschied das Team vom Reitverein Warendorf souverän für sich. Auf Platz zwei landete der Voltigierverein Stadtlohn vor dem Team aus Rietberg-Druffel. 

Einen heimischen Sieg gab es im Qualifikationswettbewerb zur Westfälischen Juniortrophy. Dort siegte Carlotta Lewandowski (Altena) auf Valentino an der Longe von Lena Höfer knapp vor Isabel Artzinger und Emma Menne (beide Pferdesportverein Haus Getter). Für die 1. Mannschaft aus Altena mit Jona Kehl, Joana Ossenberg-Engels, Jolina Ossenberg-Engels, Kiara Meißner, Svenja Staupe und Alisa Koopmann gab es an diesem Wochenende keine Konkurrenten. Jedoch war der Start für das Team wichtig. Denn schon heute reisen die Altenaer ins niederländische Ermelo und starten dort beim internationalen Turnier. „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Start. Sicher gab es noch kleinere Fehler. Aber ich denke, wir haben uns gut präsentiert“, freute sich Döller-Ossenberg-Engels. 

Das Duo Timo Gerdes und Jolina Ossenberg-Engels wurde seiner Favoritenrolle ebenfalls gerecht und siegte im Doppelvoltigieren mit deutlichem Vorsprung vor May Arnold und Marina Siebert. 

Den ersten Start in der Leistungsklasse A absolvierte die 2. Mannschaft des RV Altena auf Dragoner. Noch lief nicht alles perfekt, sodass das Team auf dem fünften Platz rangierte. Den Sieg sicherte sich die 3. Mannschaft des Reitvereins Lippische Rose Oerlinghausen vor dem Team 11 des Voltigiervereins Volmerdingsen. „Insgesamt sind wir sehr zufrieden. Wir haben tolle Leistungen gesehen und konnten den vielen heimischen Zuschauern so unseren Sport näher bringen“, resümierte der Vorsitzende Ralf Ossenberg-Engels. 

Im kommenden Jahr soll am bewährten Format festgehalten werden. „Wir werden an der Mischung aus Breiten- und Spitzensport festhalten, um so auch Voltigierern aus unserem Kreisreiterverband die Möglichkeit zu geben, auf einem Turnier zu starten. Denn hier haben wir leider fast ausschließlich Gruppen auf Breitensport-Niveau“, möchte Claudia Döller-Ossenberg-Engels die Niveau-„Mischung“ beibehalten. 

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