Altenaer Voltigierer erreichen ihre DM-Ziele

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Achte im Einzel: Jolina Ossenberg-Engels

Altena - Sowohl im Einzel als auch in der Gruppe haben die „Voltis“ des RV Altena bei den Deutschen Meisterschaften im mittelhessischen Alsfeld mit der Finalqualifikation ihre Ziele erreicht. Nach drei spannenden Tagen stand für Jolina Ossenberg-Engels im Damen-Einzel ebenso Rang acht zu Buche wie für das Team im Gruppenwettbewerb. „Wir sind sehr zufrieden“, betonte Jolina Ossenberg-Engels.

Das Starterfeld in Alsfeld, es war mit Weltcupsiegern und Europameistern hochkarätig besetzt. Den Zuschauern wurden zum Teil herausragende Küren serviert.

Im Damen-Einzel turnte die amtierende Vize-Europameisterin und Weltcup-Siegerin Janika Derks aus Dormagen einmal mehr auf Weltklasse-Niveau und holte nach vier Umläufen und einer mitreißenden Kür zum Thema „Million Dollar Baby“ mit der Endnote von 8,858 den Titel vor Corinna Knauf vom Voltigierverein Köln-Dünnwald (8,513). Derks führte bereits nach der Pflicht das Feld an, baute ihren Vorsprung mit den Siegen in der Kür und im Technikprogramm weiter aus und verzauberte das Publikum letztlich noch einmal mit der finalen Kür, für die es eine bemerkenswerte Wertung von 9,297 Punkten gab.

Jolina Ossenberg-Engels, die sich gleich in ihrem ersten Jahr im Einzel auf Top-Niveau befindet und ihre Stärken eindeutig in der Kür hat, startete mit einer 7,341 in der Pflicht – zunächst Rang zwölf. Für ihre Kür zum Thema Lara Croft erhielt die 23-Jährige aus Dahle dann eine Wertung von 8,183 Punkten und kletterte nach einem sechsten Platz im Technikprogramm (7,411) im Ranking weiter nach vorne. Am Sonntag zeigte Jolina Ossenberg-Engels dann eine Kür, die sie als ihre „beste Kür in diesem Jahr“ empfand.

Während die meisten Richter gute bis sehr gute Noten zwischen 7,380 und 8,660 verteilten, sah Richter bei D die Dahlerin und Caram lediglich bei einer 5,460. „Diese Note kann ich nicht verstehen und hat eine bessere Platzierung gekostet. Platz fünf in der Gesamtwertung wäre möglich gewesen“, sagte Jolina Ossenberg-Engels, für die nach vier Umläufen eine Endnote von 7,744 notiert wurde. Damit lag sie als Achte des Gesamtklassements knapp hinter den Konkurrentinnen auf den Plätzen fünf bis sieben. „Ich bin aber zufrieden, es hat alles gut geklappt“, sagte die 23-Jährige.

Zusammen mit Schwester Joana, Svenja Staupe, Kiara Meißner, Alisa Koopmann und Jona Kehl ging Jolina Ossenberg-Engels zudem mit dem Team des RV Altena bei den Gruppenwettbewerben an den Start. Die Burgstädter, die als Westfalenmeister angereist waren und sich eine Top-10-Platzierung zum Ziel gesetzt hatten, überzeugten auf Vierbeiner Cairo, der wie Caram im Einzel auch von Claudia Döller-Ossenberg-Engels longiert wurde, an allen Tagen Zuschauer und Richter.

Nach dem Pflichtprogramm (6,493) lagen die Altenaer auf Rang zehn und beendeten die erste Kür (7,911) auf dem sechsten Platz. Für die finale Kür zum Thema „Das Leben“ schließlich gab es eine Wertung von 7,742. Unterm Strich stand für den Westfalenmeister somit eine Endnote von 7,293 und Rang acht zu Buche. „Damit sind wir zufrieden. Aber es geht immer noch was nach oben“, meinte Jolina Ossenberg-Engels.

Den Titel holte die Gruppe des Voltigiervereins Ingelsberg. Die amtierenden Vize-Europameister aus Bayern erhielten für ihre „Mexiko-Kür“ eine 8,705 als Endnote. Silber ging an das Team Norka des Voltigiervereins Köln-Dünnwald, Bronze an den Vorjahressieger aus Fredenbeck.

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