Voltigieren

Über Krumke zur WM in den USA?

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In Krumke geht es für Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes um die Fahrkarte zur WM.

Altena - Jede falsche Bewegung könnte am Wochenende das Aus für die Weltreiterspiele bedeuten. Entsprechend groß ist der Druck auf die Altenaer Voltigierer Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes sowie auf Longenführerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels.

Sie starten ab Samstag in Krumke in Sachsen-Anhalt. Es ist die vorletzte Sichtung vor der Weltmeisterschaft in den USA. Alle Augen werden am Wochenende auf die drei Duos gerichtet sein, die um die zwei deutschen Plätze für die Reise zu den Weltreiterspielen nach Tryon buhlen. Mittendrin die Altenaer, die bisher keinen glücklichen Saisonstart hatten. Im Weltcup-Finale zwei Stürze, in Ermelo machte Pferd Caram nicht mit. In Wiesbaden zeigten die beiden erstmals zwei saubere Durchgänge, mussten sich aber dem direkten WM-Konkurrenten, dem Duo Janika Derks und Johannes Kay (Neuss), geschlagen geben. 

„Nach Wiesbaden haben wir noch zwei Dinge verändert, aus einer eher dynamischen Übung eine statische gemacht, damit wir nicht Gefahr laufen, mehr Abzüge zu bekommen“, erklärt Jolina Ossenberg-Engels. Am Samstag zeigten sie ihre Kür im Rahmen des Optimums. „Wir wollten einfach noch einmal eine Art Generalprobe vor Publikum und mit Turnieratmosphäre“, berichtete Gerdes. Die Kür kam beim Publikum gut an, und auch die Altenaer hatten ein gutes Gefühl. Diese Sicherheit gilt es nun, mit nach Krumke zu nehmen. 

„Das ist eine kleine Vorentscheidung am Wochenende. Das Turnier ist sehr wichtig. Aber wir versuchen das ein wenig zu verdrängen und wie immer als Ziel zu haben, einfach zwei saubere Durchgänge zu zeigen“, sagte Ossenberg-Engels. Das Ziel haben sich neben den Altenaern und Neussern auch die Kölner Torben Jacobs und Theresa-Sophie Bresch gesetzt. Die Kölner waren auf den letzten Turnieren meist vor den Altenaern. Aber der Abstand hatte sich verringert. 

Alle drei deutschen Duos werden Küren zeigen, die zu den schwersten gehören, die derzeit international geturnt werden. „Da können kleinste Fehler entscheidend sein“, erklärt Ossenberg-Engels. Der erste Durchgang startet am Samstagnachmittag. Der nächste am Sonntag. Die endgültige Entscheidung, wer nach Tryon fliegen darf, fällt allerdings erst im Rahmen des CVIO in Aachen. MZV

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