Altenaer Voltigierer trotz Sturz zufrieden

Svenja Staupe (r.) behauptete sich zur Freude von Trainerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels auf einem soliden fünften Platz.

Bern - Und dann ging es doch noch schief: Bis zum Finale führten Timo Gerdes und Jolina Ossenberg-Engels vom RV Altena das Feld der Doppelvoltigierer auf dem internationalen Voltigierturnier in Bern an. Aber kurz vor Ende des letzten Umlaufs kamen die beiden ins Straucheln und stürzten. Vorbei der Traum vom Sieg. Sie mussten die Franzosen Lucie und Simon Chevrel auf Sweetie de la Fosse vorbeiziehen lassen.

„Eigentlich hat alles super geklappt. Wir haben uns mit unserer neuen und deutlich schwereren Kür viel wohler gefühlt, als eigentlich gedacht“, berichtet Jolina Ossenberg-Engels. Vom Schwierigkeitsgrad zählt die Kür der beiden Altenaer wohl zu den derzeit fünf schwersten Küren, die international geturnt werden. Die Noten im Bereich Artistik und Ausführung waren schon zum Saisonauftakt top. „So ein Sturz ist ärgerlich. Kann aber halt mal passieren. Dass wir damit immer noch Zweiter wurden, zeigt uns, dass wir absolut auf dem richtigen Weg sind. Jetzt wissen wir, woran wir weiter arbeiten müssen“, sagte Gerdes. Sehr zufrieden waren die Altenaer mit der Leistung ihres Vierbeiners. Dragoner wurde am Ende des Championates als bestes Pferd des Wettbewerbes ausgezeichnet.

Deutlich besser als noch vor zwei Wochen in Belgien lief es auch für Svenja Staupe. Sie ging bei den Junioren an den Start. Sie schaffte einen soliden Pflichtdurchgang und konnte auch in der Kür zeigen, was in ihr steckt. „Es war viel besser als auf den letzten Turnieren. Sie wird mutiger und gelassener“, freute sich Trainerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels. So konnte Staupe sich auf Caram auf einem soliden fünften Platz behaupten.

Pause haben die Altenaer nicht. Schon Donnerstag geht es für das Duo und Dragoner nach Wiesbaden. Auf dem internationalen Pfingstturnier im Schlosspark treffen sie erstmals auf die direkte Konkurrenz aus Deutschland. Sicherlich wird es dann auch im Hinblick auf die EM-Tickets langsam spannend. Wobei in diesem Fall klar die beiden Kölner Duos favorisiert werden, sind doch Gerdes/Ossenberg-Engels eher die Shootingstars des vergangenen Jahres.

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