Voltigieren

Entscheidung in der Soers

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Timo Gerdes und Jolina Ossenberg-Engels wollen am Wochenende in Aachen angreifen.

Altena - Am Wochenende fällt die Entscheidung. Werden sich die Altenaer Voltigierer Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes ein Ticket für die Weltreiterspiele in Tryon in den USA sichern?

Gewissheit wird es am Sonntagabend geben, wenn alle Prüfungen im Rahmen des CVIO in Aachen gelaufen sind. Drei deutsche Spitzenduos kämpfen um zwei der begehrten Startplätze. Die Neusser Jannika Derks und Johannes Kay, die Kölner Theresa-Sophie Bresch und Torben Jacobs sowie die Altenaer Timo Gerdes und Jolina Ossenberg-Engels. 

Die Tatsache, welch ein großer Erfolg es ist, das dritte Mal in Folge für das Weltfest des Pferdesports in Aachen nominiert worden zu sein, rückt da schon fast in den Hintergrund. „Wir sind ganz gut drauf. Die letzten Durchgänge im Training liefen gut, und wir haben noch mal ein wenig an der Choreografie gefeilt“, berichtet Jolina Ossenberg-Engels. Gerade im Bezug auf die Abstimmung mit der Musik sei im Vorfeld noch nicht alles perfekt gewesen.

„Die Konkurrenz ist groß. Es ist das letzte richtig große Turnier vor den Weltreiterspielen. Viele Nationen wollen noch einmal wissen, wo sie nun stehen“, sagt Timo Gerdes. Mit dabei sind beispielsweise die Europameister Silvia Stoppazini und Lorenzo Lupacchini aus Italien. Die Altena wollen vorne mithalten, zwei saubere Durchgänge zeigen und vor allem das Sichtungsgremium für die Weltreiterspiele überzeugen. 

Wichtiger als der internationale Vergleich ist daher fast der nationale. In Krumke waren die Altenaer das zweitbeste deutsche Paar. Lediglich die Neusser waren besser. Jetzt in Aachen müssen die Kölner das Pferd wechseln und auf Danny Boy starten. Der große braune Wallach war in der Vergangenheit ein Garant für hohe Pferdenoten. 

Es wird also ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen werden. Wer in Aachen vorne ist, hat beste Chancen, nominiert zu werden. „Letztlich geht es aber nicht ausschließlich nach den Platzierungen. Das letzte Wort hat die Bundestrainerin. Sie entscheidet, welches Paar sie sich am ehesten für die Weltreiterspiele vorstellen kann“, erklärt Ossenberg-Engels. 

Der erste Durchgang beginnt am Samstag. Am Sonntag folgt das Finale und am Abend dann die mit großer Spannung erwartete Bekanntgabe des Kaders.

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