Entspanntes Joggen mit "Wolle" Petry

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Für sauerländer Verhältnisse beinahe "tellerflach": Der Rundweg um die Fürwigge-Talsperre.

Kreisgebiet - Sauerland: Land der Natur und der Talsperren. Freizeitparadies und ein Paradies für Läuferinnen und Läufer? Volontär Julian Witzel, erfahrener Läufer und in Kerpen und damit in einem deutlich weniger bergigen Terrain zu Hause, testet in den Sommerwochen die Laufstrecken im märkischen Südkreis und stellt sie in einer Serie vor. Heute Teil 4: die Fürwigge-Talsperre.

Bereits die Anreise mit dem Auto aus Lüdenscheid zur Fürwigge-Talsperre ist für mich ein wahres Erlebnis. Die in meinen Augen sehr steile Landstraße hinunter zum Zielort fahre ich bewusst behutsam und nehme die Kurven auch sehr eng, damit mich nach der nächsten Kurve keine böse Überraschung in Form eines Autos überrascht und ich auch noch topfit an den Start gehen kann, um den knapp vier Kilometer langen Rundweg um die Talsperre zu absolvieren.

Das Wetter ist dazu wie gemalt, blauer Himmel und etwas mehr als 20 Grad. In meinen Augen das ideale Läuferwetter, noch lieber mag ich nur Nieselregen. Die Strecke ist bis auf einen steinigen Abschnitt auf den ersten 200 Metern komplett asphaltiert und für Sauerländer Verhältnisse nahezu tellerflach, sodass ich während des Laufens komplett abschalten kann.

Teilweise bin ich so in Gedanken versunken, dass ich gar nicht mehr bemerke zu laufen. Es läuft vieles automatisch ab. Am besten gelingt mir das mit Musik dazu, sei es Pop oder Schlager, mein Musikgeschmack ist breit gefächert. Besonders treibt mich die Musik von Wolfgang Petry an, egal ob „7 Tage, 7 Nächte“, „Wahnsinn“ oder „Endlich frei“.Die Musik entspannt mich besonders und passt für mich ebenso gut zum Jogging wie Hits aus den 80ern oder kölsche Songs aus meiner Heimat. Auch wenn ich durch die Musik zumeist ein wenig weggetreten bin und vielleicht deswegen auch schon einmal die falsche Route genommen habe stelle ich durchaus fest, dass der Rundweg um die Fürwigge mit seinen Waldsofas und zahlreichen weiteren Sitzmöglichkeiten besonders urig und einladend ist.

 Jedoch weniger für Fahrradfahrer, dafür ist der Kurs meiner Meinung nach zu verwinkelt. Aber an guten Sommertagen dürften zahlreiche Fußgänger entlang der Strecke zu sehen sein. Anstatt auf musikalische Begleitung greife ich persönlich auch mittlerweile gerne auf Podcasts zurück. Meine Favoriten sind dabei definitiv die Fußball- und Krimi-Podcasts, bei denen sich mehr oder wenige prominente Menschen über die Liga der Liga oder die spektakulärsten Mordfälle der Geschichte austauschen. Klingt spektakulärer als es wirklich ist, entspannt aber definitiv – ähnlich wie die Laufstrecke entlang der Fürwigge, die ich bald wieder aufsuchen werde. Für den ersten Besuch haben mir drei Runden gereicht, in Vorbereitung auf den Halbmarathon im Oktober könnten es beim nächsten Mal schon vier oder fünf werden.

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