Schach

Zuversicht trotz Minusrekordes

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Lokalmatador Peter Kernchen ist bei den 12. Volme Open wieder mit von der Partie.

Schalksmühle – Die 12. Auflage der Volme-Open dürfte die kleinste der Historie werden: 34 Teilnehmer waren es zum Start im Jahr 2006, danach bei zehn Auflagen immer mehr als diese 34 Schachspieler. Diesmal nun hatten bis zum Mittwochabend lediglich 25 Aktive für die Open gemeldet. Das ist Minusrekord.

 „Wir haben diskutiert, ob das Turnier mit den erhofft etwa gleichstarken Sechser-Gruppen so Sinn macht, ob die Gruppen homogen sein werden“, sagt Turnierchef Thomas Machatzke, „wir wollen es nun optimistisch angehen. Ein Turnier mit dieser Teilnehmerzahl sollte zumindest ein richtiges Wohlfühl-Turnier für alle Starter werden. Die Bedingungen im Spielsaal werden komfortabel sein, beim Drumherum wird es auch an nichts fehlen. Wir hoffen, dass trotz des kleinen Feldes jeder Spieler Spaß am Turnier finden wird.“

Die A-Klasse der sechs Spieler mit dem höchste DWZ-Zahlen führt Dirk Jansen von der SvG Plettenberg an. Der 1. Vorsitzende der Vier-Täler-Städter hat in der vergangenen Woche noch im Festsaal des Wiener Rathauses bei den Wiener Classics gespielt, nun misst er sich im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle mit fünf Kontrahenten. Das Feld ist noch nicht endgültig (Meldungen sind noch möglich), doch mit René Runtemund (ehemals Kramps) aus dem NRW-Klassen-Team der KS Iserlohn, dem Lüdenscheider Thomas Windfuhr, Volme-Open-Stammgast Alexander Pelt, dem Plettenberger Marek Maniocha und Reiner Klüting vom SV Hemer warten Gegner auf Jansen, gegen die Siege im Feuerwehrgerätehaus auch keine Spaziergänge werden dürften.

Der Ausrichter MS Halver-Schalksmühle wird ab der B-Klasse (Pornchai Ertelt, Maxim Brik, Peter Kernchen) dabei sein, stellt im Gesamtfeld acht Teilnehmer.

Die SvG Plettenberg hat sieben Spieler für die Open gemeldet. Negativ für die Open-Teilnehmerzahl ist in diesem Jahr auch, dass im Schachbezirk Oberberg am Sonntag mit einem Pokalwettbewerb bereits die Saison 2019/20 beginnt. Gerade aus Drolshagen, Bergneustadt, Meinerzhagen und Kierspe waren in den vergangenen Jahren immer zahlreiche Spieler an der Volme dabei.

Sei’s drum: Um 18 Uhr geht es am Freitagabend mit der 1. Runde los. Am Samstag und Sonntag schließen sich jeweils zwei Runden an. Jeder Akteur bestreitet fünf Spiele. Die Bedenkzeit ist so gestaltet, dass eine Partie höchstens vier Stunden dauern kann. Auch Kiebitze sind bei den 12. Volme-Open immer willkommen. Am Samstag beginnen die Partien um 10 Uhr, am Sonntag bereits um 9.30 Uhr. Gegen 18 Uhr sollen am Sonntagabend dann die Sieger der 12. Volme-Open feststehen.

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