Linscheids Volleyballer mitten im Titelrennen

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LTV-Mittelangreifer Richard Lichtenwald hatte mit seinen Teamkollegen im Kreisderby letztlich keine Chance.

LÜDENSCHEID - Der LTV 61 in Abstiegsgefahr, der TuS Linscheid-Heedfeld dagegen voll im Titelrennen. Die vorgezogenen Volleyballpunktspiele brachten in dieser Woche keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse. Im Einzelnen:

Landesliga: LTV 61 – TuS Meinerzhagen 0:3 (21:25, 18:25, 18:25): Eine klare Angelegenheit war das vorgezogene Spiel zwischen den märkischen Landesliga-Rivalen LTV 61 und TuS Meinerzhagen. Der TuS entführte durch ein 3:0 die Punkte aus der Sporthalle Wefelshohl, kletterte damit an die Spitze der Tabelle. „Ich denke, der TuS hat eine gute Chance, aufzusteigen“, urteilte LTV-Spielertrainer Anatoli Janzen.

Die LTV-Sechs knüpfte nicht an die Leistung vom Wochenende an, als sie überraschend den Tabellenführer SC Concordia Hagen mit 3:2-Sätzen besiegte. „Samstag war es noch besser“, meinte Janzen, der bei seinem Team besonders wieder bei der Ballannahme Probleme sah.

Dennoch kämpften die Lüdenscheider, bei denen Diagonalangreifer Max Gonscharov wegen einer Daumenverletzung wieder mit Manschette spielte: „Im dritten Satz haben wir sogar 15:10 geführt. Dann gab es aber wieder einen Bruch in der Abwehr“ – der Satz ging schließlich mit 25:18-Zählern an den TuS, der auch im Durchschnitt körperliche Vorteile gegenüber den Kreisstädtern besaß und daher auch bei der Blockarbeit klare Vorteile hatte. - axk

LTV: Brill, Gonscharov, Janzen, Kinsfator, Korjakin, Lichtenwald, Ridler, Rogalski

TuS: Boos, Haase, Kopp, Kriegeskotte, Mantsch, Pester, Schneider, Sonnabend, von Wirtz, Schröder

Herren-Bezirksliga: SC Concordia Hagen II – TuS Linscheid/Heedfeld 1:3 (10:25, 25:22, 18:25, 21:25): Mit etwas mehr Mühe als erwartet erledigte die Wolf-Sechs ihre Pflichtaufgabe im Nachholspiel beim Schlusslicht. Nach einem fulminanten Start und einem deutlichen 25:10 im ersten Durchgang ließen die Schalksmühler Höhengebietler anschließend stark nach. Eine ineffiziente Feldabwehr und Fehler in der Ballannahme brachten den TuS aus dem Spielfluss gegen stärker werdende Hagener, die folglich verdient den Ausgleich schafften. „Der erste Satz ist einfach zu gut für uns gelaufen. Darauf haben wir uns anschließend etwas ausgeruht. Da Hagen stärker ist als ihr Tabellenplatz es vermuten lässt, kamen sie wieder ran“, hatte Spielertrainer Thomas Wolf eine Erklärung für den Ausgleich parat.

Mit Beginn des dritten Durchgangs steigerten sich die Linscheider jedoch wieder und setzten sich in der Folge gleich zweimal in der entscheidenden Phase der Sätze ab, um die beiden noch fehlenden Zähler sicher einzufahren. - wes

TuS: Göbel, Schönenberg, Friedrich, Blank, Lissek, Zorn, Wolf, Högger, Maximowitz, Langer, Eckern

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