Volleyball: TuS Meinerzhagen

Sportliche Völkerverständigung der nächsten Generation

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Gelebte deutsch-japanische Freundschaft: Satoru Imamura besuchte mit einer 15-köpfigen Gruppe seine frühere Heimat Meinerzhagen. Die Volleyballer des TuS hatten ein abwechslungsreiches Programm für ihre Gäste zusammengestellt.

Meinerzhagen - Wiedersehen mit guten Freunden aus dem fernen Osten: Von Mittwoch vergangener Woche bis gestern hatte die Volleyballabteilung des TuS Meinerzhagen Besuch aus Japan.

Satoru Imamura, mittlerweile 72-jähriger Lehrer und Trainer aus Japan, stattete zusammen mit 15 jugendlichen Sportlerinnen und Sportler seiner früheren Wahlheimat Meinerzhagen einen Besuch ab. Der Leistungsturner war von 1976 bis 1983 Lehrer am Evangelischen Gymnasium, Trainer beim TuS Meinerzhagen und gleichzeitig der erste Übungsleiter der 1978 gegründeten Volleyballabteilung des TuS. 

Thorsten Kriegeskotte war 1978 ein Spieler der ersten Stunde und ist auch heute noch für den frischen Aufsteiger in die Verbandsliga aktiv. Mit vielen Helfern aus der Abteilung organisierte er ein buntes Programm aus Kultur, Sport und Feierlichkeiten für die Gäste. Der Mittwoch stand im Zeichen der Anreise, der gestrige Montag war Abreisetag. Dazwischen erfolgte die Unterbringung in Gastfamilien. Am Donnerstag wurden die Metallwerke Otto Fuchs unter Führung von Otto Hinrich Fuchs besichtigt. 

Nachmittags ging’s zur Besuch der Krombacher Brauerei nach Kreuztal und am Freitag unter anderem zur Burg Altena und ins Drahtmuseum in Altena. In der Rothenstein-Sporthalle wurde abends in lockerer Atmosphäre sowohl Volleyball als auch Badminton gespielt. Denn: Die Gäste setzten sich nicht nur aus Volleyballspielern, sondern diversen Sportarten zusammen. 

Am Samstags fuhr die deutsch-japanische Gruppe mit einem alten Stadtbus („Hübbelbummler“) nach Siegen zum Besuch eines Wettkampfes der Turn-Bundesliga zwischen der Siegerländer KV und dem TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau, ehe am Abend mit Livemusik im TuS-Vereinsraum an der Genkeler Straße gefeiert wurde. 

Drei Programmpunkte beendeten am Sonntag die gemeinsamen Aktivitäten. Im KKSV-Heim gab es Gelegenheit zum Luftgewehrschießen, der TuS-Vereinsraum stand zum Basteln zur Verfügung und zu guter Letzt traf man sich in der Trotzenburg zum Kegeln und einem Abschiedsessen. Kurzum: Die völkerverbindende Freundschaft ist um ein weiteres Kapitel reicher, zumal inzwischen die nächste Generation mit eingebunden wurde. -xsr

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