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Intakte Moral als Hoffnungsträger

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Von: Jörg Hellwig

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HSG-Coach Axel Schürfeld schwört sich mit seiner Mannschaft nach wie vor auf den Kampf um den Ligaerhalt ein. © Jörg Hellwig

Lüdenscheid – Keine Frage – nach 0:14 Punkten klingt alles nach Durchhalteparolen, egal wie man sich wendet. Das ist auch Axel Schürfeld, Trainer des Landesligaschlusslichts HSG Lüdenscheid, vor dem Duell mit der TG Voerde (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle des Bergstadt-Gymansiums) klar.

Dennoch hat er die Hoffnung, den Negativtrend mit seinem Team endlich stoppen zu können. Hoffnungsträger ist dabei die Moral, die seine Truppe zuletzt bei der Auswärtsniederlage in Olpe bewiesen hat: „Es ist ja viel geredet worden bei uns, gerade nach dem Heimspiel gegen Volmetal II, als wir uns absolut nicht als Mannschaft präsentiert haben, sondern viel zu sehr auf Kleingruppenspiel oder Einzelaktionen gesetzt haben. Aber die klare Ansage haben alle verstanden, in Olpe hat sich das Team ganz anders präsentiert. Eben tolle Moral gezeigt, selbst als wir durch die vielen Ausfälle arg geschwächt waren“, meint Schürfeld, weiß aber auch: „Die personellen Voraussetzungen sind alles andere als optimal.“

Fragezeichen hinter Lausens Einsatz

Soll heißen: Mit Abwehrchef Hahn (berufsbedingte Auszeit), Störspieler Bieker (muskuläre Probleme) und Keeper Müller (Knieverletzung) fallen drei Akteure auf jeden Fall aus. Und dann gibt es noch ein großes und ein kleines Fragezeichen: Das große dreht sich ausgerechnet um Kapitän und Torjäger Lausen, der sich in Olpe an der Patellasehne verletzt hat, dennoch hofft, seinem Team im Abstiegskampf zur Verfügung zu stehen. „Es ist wohl besser geworden, aber man muss abwarten“, will sich Schürfeld nicht auf den Einsatz seines Leitwolfs festlegen. Und angeschlagen ist mit Beckmann ein zweiter Leistungsträger, der Probleme mit einem Finger, zudem an der Achillessehne hat.

„Spielen beide, dann haben wir sicher eine Mannschaft auf dem Feld, mit der wir uns Chancen ausrechnen können, wenn alle füreinander kämpfen.“ Gleichwohl sieht Schürfeld den Gast in der Favoritenrolle: „Für mich eine Mannschaft, die im oberen Drittel spielen kann. Viel Respekt hat er vor den Riebeling-Brüdern im TG-Rückraum und dem starken Kreisläuferspiel. Einen Wechsel vom der 3:2:1-Deckung zur 6:0-Deckung hat Schürfeld aber generell nicht geplant. „Das kostet aktuell zu viel Zeit, die wir nicht haben.“

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