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Virtuelle Wettbewerbe im Handballkreis: Videokonferenz am Freitag

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Auch die E-Junioren im Handballkreis sollen statt der üblichen Handballspiele virtuelle Wettbewerbe mit Koordinations-Übungen im Internet absolvieren.

Die Planungen werden konkreter: Am Freitag will der Handballkreis Lenne-Sieg sein Konzept für virtuelle Wettbewerbe für den Nachwuchs im Rahmen einer Videokonferenz vorstellen.

Kreisgebiet – Eine Woche nach der Generalabsage der Jugend-Saison im Handballkreis Lenne-Sieg werden die Planungen für alternative Konzepte in den ersten Monaten des neuen Jahres konkreter. Am Freitag um 18.30 Uhr wird der Handballkreis eine Videokonferenz mit den Jugend-Verantwortlichen der Vereine durchführen, in deren Rahmen das Konzept für virtuelle Wettbewerbe vorgestellt werden soll. Zudem sollen die Vereine dann auch die Bereitschaft zur Teilnahme an solchen Wettbewerbe erklären.

Der Attendorner Jörg Menzel, im Handballkreis Mädchenwart, hat federführend die Ideen für die virtuellen Wettbewerbe zu einem Gesamtkonzept zusammengeführt. Danach soll es von der E- bis zur C-Jugend Teamwettbewerbe geben mit direkten Duellen zweier Mannschaften, die sich auf einer Video-Plattform messen sollen. Die Teammitglieder sollen dabei zu Hause aus einem Katalog von Übungen, die unter anderem an die Koordinationswettkämpfe der E-Junioren in der Halle angelehnt sind, einige vor laufender Kamera absolvieren müssen.

„Es soll auch einen festen Terminplan für die Duelle auf dem Internet-Handballportal handball4all.de geben“, sagt Markus Schürhoff, der als Lehrwart des Handballkreises auch zum Kreisjugendausschuss zählt und die virtuellen Wettbewerbe begleitet, „am Ende eines jeden Wettkampfes steht ein Ergebnis, auch eine Tabelle soll gepflegt werden auf dem Portal. Wenn das Interesse besteht, können wir diese Wettbewerbe auch für A- und B-Junioren anbieten, dort dann aber wohl mit leicht modifizierten Übungen.“

Virtuelle Wettbewerbe im Handballkreis: Videokonferenz am Freitag

Details zu technischen Angelegenheiten, aber auch zum Katalog der Übungen sollen am Freitagabend zur Sprache kommen. Danach werden sich die Vereine dann erklären müssen, ob sie grundsätzlich Interesse haben.

Grundsätzlich bieten die virtuellen Wettbewerbe die Möglichkeit, die Jungen und Mädchen während des Corona-Lockdowns über eine Aktivität mit Team-Charakter an den Handballsport zu binden. „Jede Krise bietet auch Chancen, etwas Neues zu machen“, sagt Schürhoff, „wer sich jetzt gut positioniert, wird sogar gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.“

Organisierte Freundschaftsspiele und vorgezogene Aufstiegsrunde?

Parallel zu den virtuellen Wettbewerben für den jüngeren Nachwuchs regt Kreislehrwart Markus Schürhoff an, in den Vereinen frühzeitig die Mannschaften für die neue Saison einzuspielen. Theoretisch könnte der Jahrgangs-Übergang direkt mit Ende des Lockdowns im Training stattfinden.

„Man könnte vielleicht schon ab Februar in organisierten Freundschaftsspielen mit diesen Mannschaften antreten“, sagt Schürhoff, „und dann könnte ein Ziel sein, ohne Termindruck in eine ruhige und entspannte Aufstiegsrunde zur neuen Saison zu gehen.“ Nicht möglich sein wird dies aber eventuell für die Mannschaften, die in Spielklassen des Verbandes Westfalen spielen, falls dieser doch noch die Jugendsaison – mit dem Ziel, eine einfache Runde durchzuspielen – eröffnen sollte.

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